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Warum auch Du im Würgegriff des Zombies bist: Kontrolle – ein Lob- und Abgesang

Warum auch Du im Würgegriff des Zombies bist: Kontrolle – ein Lob- und Abgesang

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Warum auch Du im Würgegriff der Zombies bist: Kontrolle - ein Lob- und Abgesang

von Ulf Parczyk

Warum auch Du im Würgegriff des Zombies bist:

Kontrolle – Ein Lob- und Abgesang

Sie hält uns aufrecht in harten Zeiten
Sie schiebt uns durch die ruppig-bedrohlichen Turbulenzen
Sie rettet unser Leben kurz vor gefühltem Ende
Sie will schützen vor zuviel Macht und Strafe oder Ohnmacht und Kontrolliert-Werden – oder beides
Sie sagt: Reduziertes Leben ist besser als keins – oder gar als Schuld.
Sie teilt uns auf in links und rechts
Sie teilt uns auf in Kopf und Körper, in richtig und falsch
Sie macht uns zu braven Robotern des Willens

Sie macht uns vernünftig. Sie macht uns erwachsen. Sie weiß, was sie will.
Sie hat gewonnen: wir sind noch da.
Sie hat unseren Dank verdient. Doch sind wir soo dankbar:
Sie bekommt danach unser williges Ja, die ganze Macht über uns zu übernehmen
Sie managt uns weg.

Sie – die harte knochige kräftige Skeletthand

Sie presst uns die Brust und quetscht unser Herz
Sie stranguliert unsre zarte Kehle
Sie läßt uns nicht in Arme fallen, hält uns immer aufrecht
Sie ist mißtrauisch und verläßt sich nur auf sich selbst
Sie berechnet und denkt und baut aus sich windenden sprudelnden Flüssen Kanäle aus Beton
Sie hat uns in starrem Griff und fragt nicht mal mehr um Erlaubnis.

Nicht zuviel fühlen nicht zuviel zeigen: Uns zügeln und zäumen, auch um andere dadurch gütig zu stimmen.

Sie trennt uns von pulsierendem Innen, Sehnsüchten, Träumen, Im-Körper-Sein, von Nähe
Sie scheidet uns einsam von anderen
Sie ist dunkler als hell, macht Schatten aus uns
Sie ist schwerer als leicht, Tonnen aus geschichtetem Stahl auf unseren reissenden Schultern
Sie frißt unsere ganze Kraft fürs Stehen und Halten – nur nicht zusammensacken

Die eigene Seele aus dem Dunkel retten

Doch
Wir werden unbarmherzig verfolgt von einer weichen flüsternden Stimme in flirrenden Träumen
   von Mehr – von Meer! von wunderbar leichten Wellen und zärtlichem Wind, von sicherem warmen Sand, der uns trägt
Wir wollen den Ruf dieser Stimme nicht hören, eilen schneller, denken weg, der Alltag der Alltag, wir müssen tun, was wir müssen!
Denn
Wir ahnen, diese Stimme trägt Töne uralt-vergessenen, ach so vertrauten, nagenden Schmerzes mit sich
Wir wissen um unsere Schuld, jeden Tag: Wir sind nicht genug! Wir sind nicht geliebt!
Kein Wunder:
Wir haben etwas Kleines Zartes Fühlendes in die dunkle kalte irdene Tiefe vergraben.

Es wartet auf die Schaufel, die es aus der Erde befreit
Es wartet sehnsüchtig darauf, von warmen sicheren Händen ins Licht gehoben zu werden, der Sonne entgegen
Es wartet darauf, tief in verständige liebevolle sanfte Augen zu schauen, die die Stärke haben, seinen Blick zu ertragen
Es wartet, schreiend – endlich! – von (gleich, ob Jahrhunderte her oder Tage) seinem Schmerz und seinen Taten zu erzählen,
   zu wüten, zu weinen, so oft und so lange es möchte – nicht, so lange DU es willst, sondern so lange es Dich braucht
Es wartet darauf, Dir vertrauen zu können um die tiefe Enttäuschung zu heilen
   und es wieder aus ganzem Herzen und voller Kehle lachen kann.
Es wartet auf Deine Geduld, Dein Ohr, Dein Mitgefühl.

Ganz schwach und hilflos, so unendlich zart wie lebendig, und wach und kraftvoll

Es wartet darauf, dass wir unsere harte knochige Skeletthand von Augen, von Herz, Kehle und Brust nehmen
Es leben und atmen lassen
— Nicht einfach für uns. Wollen wir doch in Ruhe weitermachen wie bisher.
— Und nicht ohne Schmerz, doch eine zwingende (was sagt Dein Körper?) Aufgabe mit dem größten Geschenk, denn:

Rette es und

es ist kein Traum:
Es winkt Dir und ist hell leicht spielerisch neugierig liebevoll natürlich unbeschwert sorglos beweglich humorvoll abenteuerlustig und alles fühlend – auch den Schmerz, es richtet keine Gefühle.

Und wenn jetzt Zeiten sind von Trauer oder Wut oder Ohnmacht oder Angst – die wird es geben –
Jetzt bleibst du bei ihm und versenkst es nicht mehr in der Tiefe
Bleibst sensibel und mitfühlend und erlaubst Dir, was Du vorher die Schwäche genannt hast; kannst sogar Nähe ertragen – genießen

Es möchte, dass Du auch ihm vertraust,
nicht ängstlich weiter Deine engen mühevollen Wege schmieden musst
Rackern, Denken, Funktionieren
sondern bedingungsloses Sein und Fühlen und Intuition

Nenn es Seele
Nenn es Kind
Nenn es wie Du willst.
Gleich, wie Du´s nennst, es wartet immer noch auf seinen Engel.
Und dieser Engel wirst Du sein.
Dieser Engel kannst nur Du sein.
Und Du kannst er auch sein.

Rette es erst. Dann kannst Du von ihm aus die Welt retten. Mit ihm zusammen viel besser.
Oder auch einfach nur leben.

Schaufel

Fang ruhig schon mal an zu schaufeln.
Und Du wirst sehen, Du bekommst wundersame Unterstützung.
Denn das Universum wartet sehnsüchtig auf Dich, wie Du wirklich bist. (Schatten sind sich immer ähnlich, davon gibt es genug)
Sei ruhig mutig. Anfangen genügt.
Und wenn Du glaubst, noch nicht schaufeln zu können,
wenn die Angst zu groß, die Energie zu klein,
dann stell es Dir erst mal nur vor, es zu tun:
Wie Du Dir Deine Schaufel besorgst.
Wie Du schon mal nach unten in die Tiefe rufst, dass Du kommen wirst, bald, bald…
Wie Du, Dein Ohr an der Erde, lauschst, was es antwortet

(Und Du wirst spüren, wie die Skeletthand ihren Griff etwas lockert – immer mehr wird sie zur weichen Hand, die das Kleine Zarte zur Sonne heben wird.)

Jemand freut sich schon, da unten im Dunkel
Zu atmen und Dich neu kennenzulernen…

_____

Ich wünsche Euch ein vorfreudiges Graben,
wie immer herzlichst,
Euer Ulf Parczyk

PS: Lest diesen Text öfter, lasst Eure Bilder und Assoziationen auftauchen und er kann heilsam sein.

sorglos frei spielerisch kindlich

______

Photos: Erdboden von sonnenbrunnen; pixabay, CC0 / Mann mit Schaufel von tpsdave; pixabay, CC0 / Schaufel von Goumbik; pixabay, CC0  / Mann auf Schaukel von Noah Silliman; unsplash.com; CC0

 

 

 

 

 

 

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