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Das heilige Versteck des Schmetterlings

Das heilige Versteck des Schmetterlings

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(ca. 8:30 min.)

Das heilige Versteck des Schmetterlings

SCHAM

Verschlossen in Deinem Inneren
Versteckt im Dunkel Deines Tabernakels
Das Heilige
Das Schützenswerte,
Das, was nie ein Wesen in diesem Universum mehr zu Gesicht bekommen soll.

Das Mysterium in Deinem Tabernakel:
Nenn´ es Licht, Seele, Kind, früheres Ich
Erfuhr Dinge über sich, über Welt
Die niemals mehr jemand schauen soll
Die es nie wieder erleben,
Die es nie wieder fühlen will.

Das Verletzte, Hilflose, Schwache,
Das sich irgendwann einmal der Welt ausgeliefert hat
In der schmerzlichen Hoffnung, gehalten, gewürdigt, geliebt zu werden
Von Dir von mir von andern

ENTTÄUSCHUNG

Doch es ist so zart wie ein junger Schmetterling
Mit seinen hellleuchtenden fast durchsichtigen Flügeln
Kaum verhüllt gar sein klopfendes Herz

Und da ist die Welt da draußen, wirkt
Gefährlich, fressend, überwältigend, gewaltig
Wie ist das zu retten?

Denn zart klein hilflos ohnmächtig
Wie jedes Wesen in diesem Universum es kennt
In scheinbarer Gefahr, zurückgewiesen, verblasen, benutzt, ermordet zu werden
Erweckt die Sehnsucht nach der schützenden Kriegerin
In Dir oder im Außen
In starken Flügeln umhüllt zu werden –
Wie oft ist das enttäuscht worden.

Nicht willkommen, abgelehnt, gemobbt, verändert
Der verzweifelte Versuch,
In dieser Welt anzukommen,
Um einfach dabeizusein, verbunden,
Glücklich und die Flügel entfaltend
Zumindest: Überlebend.

Enttäuscht.
Dann schwenkst Du ein

SCHAM UND ENTTÄUSCHUNG

Bist jetzt derselben Meinung:
Zu schwach, zu hilflos, zu ohnmächtig, nicht überlebensfähig

Und also legst auch Du Hand an:
Ihm die Flügel stutzen, die Verbindung kappen
Nun liegt er da: wieder verlassen, unwillkommen, abgelehnt
Keiner soll ihn je wieder sehen,
Du willst ihn nicht mehr spüren.
Denn Du mußt ab jetzt gut funktionieren, um dazuzugehören –
Ob brav oder trotzig
Der Verlust steht fest

Du fängst also Deinen Schmetterling ein
In fester Faust
Und packst ihn traurig-wütend ein
Tief in den Tabernakel
Zwischen enge schwere Wände
Die jedes Licht, jeden Blick und jeden Schall dumpf verschlucken sollen.

Heiligtum Tabernakel

Er presst sich in die fernste schwarze eisige Ecke dort
Traurig einsam enttäuscht kaum noch atmend
Die Flügel abgelegt in Hoffnungslosigkeit
Warum je dagewesen?

Und Du hoffst, die Türen sind auf ewig abgesperrt
Der Schlüssel im tiefsten All verloren
In Dir zieht die Kälte ein, die Du kennst

KRISE

Sogar alles Schützen Verbergen Verschweigen Flügelstutzen
Scheint irgendwann vergebliche Lösung
Du spürst den Tabernakel schwer in Deinem Herzen werden
Doch diese Angst, die verrosteten Türen des Schreins zu öffnen –
Noch undenkbar.
Noch beunruhigt allein schon seine Existenz

Doch es wird kommen eine Zeit
Da wird sein lautloser Ruf erschreckend hörbar
Er ist am Ende mit seiner Kraft
Gleichzeitig
Vielleicht Dein Körper krank
Vielleicht Deine Energie fast Sand
Vielleicht sogar ein Sehnen nach dem erlösenden Ende
Nach Ruhe und Frieden und EinfachSein

Und es wird Dir irgendwann dämmern
Du hast Dich weit wegbewegt von Dir
Und dem, was Du wirklich bist und sein könntest

TROTZDEM

Und Du es denn erkennst
Wenn Du den Mut hast
(und wenn er auch Mut der Verzweiflung heißt)
Und doch Deinen Tabernakel öffnest
Dann zitternd und ängstlich ins Dunkel starrst
Rasenden Herzens die Wiederholungen fürchtend

In der Liebe, die Dich erinnern wird an Deine eigene,
In angstfreier und liebevoller Begleitung
Die es Dir zutraut, wieder die Verbindung zu machen
Und Zeugnis ablegen kann
Von eben Deinem Innersten Kern, Deinem Licht,
Das so wund und zerbrechlich schien und
Doch nie zerbrach

Kannst Du auferstehen und wachsen
In das, was Du immer schon warst
Und trotzdem ersehnt hast
Verlassen, fast vergessen und verloren
Im engen lichtlosen Schrein

Die Scham überwindend im Vertrauen
Jetzt endlich willkommen, umarmt, geherzt
Noch einmal tief schmerzend in der Vereinigung
Alle Enttäuschungen, Demütigungen, Ablehnungen Revue passierend
Verzweiflung, Ohnmacht, VerlassenWerden, Nicht-Genügen, Schuldgefühle
Um es dann hinter Dir zu lassen

Verbindung zu der, die doch immer eins mit sich war

Nur Du konntest ihn retten
Jetzt liegt er offen, pulsierend, flatternd, lebendig, wild,
Leicht und zart und stark
In Deinen freudig aufgeregten sicheren Händen,
Die sagen “Ich liebe Dich so wie Du bist”
Lässt Dich wiedererinnern an
Freude, Leichtigkeit, EinfachSoSein
Sogar beinahe vergessene Abenteuerlust und Neugier!

Die Welt Dein Flugfeld voller Töne und Licht und Energie und Düfte

Stärke und Schwäche, Macht und Ohnmacht
Keine wirklichen Polaritäten mehr
Verblasst im Lichte Deines Annehmens, dem Leuchten

Denn Dein Schmetterling ist diamantengleich
Von innen strahlend
Unzerstörbar und unauslöschbar
Dessen Sein Dich erst lebendig macht
Dessen Sein Dich erst befähigt, Nähe zuzulassen

SCHMETTERLING

Dessen Sein Dich zu der werden lässt
Die schon immer gemeint war:
DU.

Flieg.

fliegender Schmetterling, Befreiung

Alles Liebe für Dich
Ulf Parczyk

PS.: Wenn Du in diesem Sinne eine erfahrene, liebevolle professionelle Begleitung in diesem Sinne möchtest, Dein Versteck öffnen und mehr Du selbst werden möchtest, lade ich Dich herzlich ein, Dich hier auf meiner umfangreichen Website umzuschauen und Dir ein Bild von mir und meinem Therapieangebot zu machen.
Wenn Du mich als Begleiter möchtest oder einfach noch Fragen hast, freue ich mich über Deine Nachricht.

________________________
Photos:
Schmetterling in Hand von David Clode on Unsplash
Tabernakel von Samuel Zeller on Unsplash
Fliegender Schmetterling von Andrea Reiman on Unsplash

 

 

 

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