💡 Auf einen Blick: Warum dein Kampf gegen andere nur ein Schattenboxen mit dir selbst ist
Es liegt eine tiefe Tragik darin, wie wir ungeliebte Eigenschaften unbewusst in unser Leben ziehen, um sie dann im Außen verbissen zu bekämpfen. Dipl.-Psych. Ulf Parczyk erklärt das psychologische Prinzip des Schattenboxens und zeigt, wie deine Partner, Kollegen oder Fremdenergien als unbestechlicher Spiegel deiner eigenen Innenwelt fungieren.
- Das in Form gegossene Außen: Was uns an Mitmenschen extrem stört, aufregt oder verletzt, sind fast ausnahmslos unsere eigenen, verdrängten und unakzeptablen Anteile.
- Die Klassiker der Abspaltung: Ob aggressive Attacken, tiefe kindliche Bedürftigkeit oder schambesetzte Sexualität – wir lagern diese Impulse aus, um unser sauberes Selbstbild zu schützen.
- Heilung durch ehrliche Schlüsse: Statt andere erziehen, verändern oder wegschieben zu wollen, bricht erst das radikale Ja zu deinen inneren Schatten die kräftezehrende Wiederholungsschleife.
Schattenboxen
Es liegt eine gewisse Tragik darin,
dass wir alles,
was uns an uns nicht gefällt,
in unsere Welt ziehen
(in Form von PartnerInnen, Eltern, Fremdenergien, KollegInnen, ChefInnen…)
…….um genau das in Form gegossene Außen
dann im nächsten Schritt wieder verändern zu wollen:
bekämpfen, ihnen helfen müssen, erziehen, wegschieben oder aus dem Weg gehen.
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Das, was wir eigentlich im Außen nicht stehen lassen können,
sind ja doch immer unsere eigenen
unakzeptablen, ungeliebten Anteile.
(Unsere beliebten Klassiker hier sind: Aggressivität, Bedürftigkeit (!!), Sexualität)
Zum Glück machen wir dasselbe aber auch mit unseren
liebevollen und liebenswerten Anteilen,
da machen sie uns dann aber weniger Schwierigkeiten… 😉
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Also nur mal fragen: was begegnet Dir immer wieder in Form von Anderen?
– dann ziehe Deine Schlüsse über Dich selbst.
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Photo: Agence de presse
Meurisse 1922, public domain






