Supervision

– wenn es nicht nur um Lösungen geht, sondern um die Ursachen

Du arbeitest mit Menschen.
Vielleicht begleitest, berätst, unterstützt oder trägst Verantwortung für andere.

Und wahrscheinlich kennst Du Situationen, die sich nicht einfach lösen lassen.

Gespräche, die Dich länger beschäftigen, als Dir lieb ist.
Konstellationen mit Kolleg*innen, Chefs, Klienten, Patientinnen, die sich wiederholen.
Momente, in denen Du merkst: So, wie ich reagiere, kenne ich mich eigentlich gar nicht.

Dann geht es oft nicht nur um den konkreten Fall.
Sondern um etwas, das darin berührt wird.

Worum es hier nicht geht

Wenn Du Dir vor allem neue Methoden, Gesprächstechniken oder Strategien wünschst, um Deinen beruflichen Alltag besser zu bewältigen, wirst Du hier wahrscheinlich nicht das finden, was Du suchst.

Es geht nicht darum, Dich noch funktionaler zu machen.
Nicht darum, Dich besser anzupassen oder „sicherer“ zu agieren.

Das hat alles natürlich seine Berechtigung.
Aber es reicht oft nicht – vor allem dann, wenn Dich bestimmte Themen immer wieder einholen.

Was stattdessen im Mittelpunkt steht

In der Supervision geht es darum, genauer hinzuschauen:

Was passiert da eigentlich – nicht nur äußerlich, sondern vor allem in Dir?

Viele berufliche Situationen haben eine eigene Dynamik.
Und gleichzeitig berühren sie oft etwas, das nicht erst im aktuellen Kontext entstanden ist.

Vielleicht kennst Du das:

Du reagierst stärker, als es die Situation eigentlich erklären würde.
Oder Du findest keine klare Grenze, obwohl Du sie eigentlich setzen könntest/"müsstest".
Oder Du übernimmst Verantwortung, die objektiv gar nicht bei Dir liegt.
Oder Du bist nicht so erfolgreich (was immer das für Dich heißt), wie Du sein könntest.

Das sind keine „Fehler“.
Das sind Hinweise.

Beruflich ist nicht getrennt von persönlich

Wie Du selbst am besten weißt, gerade in sozialen, beratenden oder therapeutischen Berufen lässt sich das kaum trennen.

Du arbeitest nicht nur mit Methoden – Du arbeitest mit Dir selbst.

Und genau deshalb zeigen sich bestimmte Themen im beruflichen Kontext oft besonders deutlich.

Zum Beispiel:

Wenn Dich ein Gegenüber ungewöhnlich stark unter Druck setzt,
geht es manchmal nicht nur um die konkrete Situation – sondern auch um frühere Erfahrungen mit Autorität.

Wenn es schwerfällt, Dich abzugrenzen,
hat das oft weniger mit fehlender Technik zu tun, sondern mehr mit inneren Mustern, die sich über lange Zeit entwickelt haben.

Wenn Du sehr viel Verantwortung übernimmst,
fühlt sich das häufig selbstverständlich an – und ist doch oft Teil einer tieferliegenden Dynamik in Dir.

Das alles lässt sich nicht allein über Nachdenken oder neue Strategien verändern.

Typische Muster, die sich zeigen können

Vielleicht erkennst Du Dich in einem der folgenden Punkte wieder:

Du übernimmst schnell Verantwortung – auch dort, wo sie eigentlich nicht bei Dir liegt.
Du passt Dich stark an, um Situationen stabil zu halten.
Du merkst, dass Dir klare Abgrenzung schwerfällt.
Du stellst Deine eigene Wahrnehmung in Frage.
Du gerätst unter Druck, „es richtig zu machen“, "es besser zu machen".
Du kennst Schuldgefühle, Selbstzweifel und Mitleid sehr gut.
Es gibt Konflikte mit Deinem beruflichen Umfeld - Klienten, Chef*innen, Kollegen

Diese Dynamiken wirken oft so selbstverständlich, dass sie lange gar nicht auffallen.
Und genau deshalb bleiben sie bestehen.

Rückführungstherapie & Supervision - PraeSenZ

Es geht nicht darum, Dich "besser" zu machen.

Sondern darum, die Gründe dafür auszuhebeln,
weswegen sich bestimmte Dinge in Deinem Beruf immer wiederholen.

Wie ich arbeite

Die Supervision ist kein klassisches „Durchsprechen von Fällen“ und auch keine reine Analyse.

Wir untersuchen zuerst gemeinsam das, was sich zeigt – und dann darauf, was dahinter wirksam ist.
Oft geht es dabei um bekannte Muster, die auch außerhalb Deiner Arbeit in Deinem Leben wirken.

Das bedeutet, dass wir nicht nur über Situationen sprechen,
sondern auch mit dem arbeiten, was Du dabei innerlich erlebst - und in Deinem Unbewussten diese Muster auslöst.

Oft wird erst dort verständlich, warum sich bestimmte Dinge immer wiederholen.

Und an dieser Stelle kann sich dann auch tatsächlich etwas verändern – nicht nur im Denken, sondern spürbar.

Wie weit Du dabei gehen möchtest, bestimmst Du selbst.
Es gibt kein „Du musst tiefer gehen“.

Die Arbeit kann unterschiedliche Formen annehmen.

Nach einem Vorgespräch möchten wir zusammen tiefer gehen – zum Beispiel über erlebnisorientierte Verfahren wie die Rückführungstherapie, das bewusste Durcharbeiten und Bewusstmachen der Hintergründe - oder die Arbeit an den Ursachen ohne Bewusstwerdung mit dem Yager Code.
Oder manchmal in der Kombination der beiden.
Oder einfach mal in einem klärenden Gespräch zwischendurch.

Entscheidend ist nicht die Methode, sondern das, was für uns in dem Moment passt.

Wenn Du nicht so in die Tiefe gehen möchtest

Nicht jeder möchte sich bewusst mit solchen inneren Prozessen auseinandersetzen, die Bewusstheit in die Ursachen der Thematik bringen möchte, ein bewusstes Verstehen.

Dafür gibt es eine andere Möglichkeit: den Yager-Code.

Diese Methode arbeitet ebenfalls auf der Ebene der Ursachen,
ohne dass Du Dich bewusst mit den Hintergründen beschäftigen musst.

Viele erleben das als entlastend –
weil sich etwas verändern kann, ohne dass alles noch einmal durchgegangen werden muss.

Mehr zum Yager-Code

Für wen das passt – und für wen eher nicht

Das kann für Dich passend sein, wenn Du bereit bist, genauer hinzuschauen
und nicht nur nach schnellen Lösungen suchst.

Wenn Du verstehen möchtest, warum Dich bestimmte Situationen immer wieder auf ähnliche Weise betreffen.

Wenn Du offen dafür bist, dass berufliche Themen auch mit Dir selbst zu tun haben.

Weniger passend ist es, wenn Du vor allem konkrete Tipps oder Strategien erwartest
oder eine schnelle Lösung von außen suchst.

Abschluss

Wenn Du merkst, dass Dich bestimmte Themen im beruflichen Kontext immer wieder einholen und sich auf der üblichen Ebene nicht wirklich klären lassen, kann es sinnvoll sein, einen anderen Blick darauf zu werfen.

Dann lässt sich auch klären, ob diese Form der Supervision für Dich passt –
Rückführungstherapie für das bewusste Durcharbeiten und Loslassen der Ursachen - oder ob der Yager-Code Dir mehr liegt. Oder beides... 🙂

Wenn es bei Dir weniger um die Arbeit mit anderen Menschen geht,
sondern in anderen Arbeitsbereichen, ob selbständig oder angestellt, Entscheidungen, Muster oder Verantwortung im Beruf, kann Coaching der passendere Rahmen sein.

Zum Coaching

Wenn Du Dich wiedererkennst und das für Dich klären möchtest

Wenn Du spürst, dass Dich eines dieser Themen tiefer beschäftigt und Du damit nicht alleine weiterkommst, kannst Du sie mit mir in einer Therapie angehen.

Du kannst mir über das Kontaktformular schreiben oder Dich telefonisch bei mir melden.
Ich melde mich zeitnah bei Dir zurück.