Yager-Code – Eine persönliche Einordnung aus meiner Praxis
Einleitung
In meiner Arbeit als Diplom-Psychologe mit über 25 Jahren Erfahrung begleite ich Menschen, jetzt auch mit dem Yager-Code. Dieser Ansatz ermöglicht Veränderungen über unbewusste innere Prozesse. Er eignet sich besonders für Menschen, die belastende Themen nicht bewusst durchleben möchten, aber dennoch nachhaltige innere Veränderungen anstreben.
Worum es geht
Der Yager-Code arbeitet über eine unbewusste, sehr fähige innere Instanz, ohne dass die die Probleme und Symptome verursachenden belastenden und prägenden Erinnerungen bewusst erinnert oder verarbeitet werden müssen.
Ziel ist die Unterstützung des inneren Wachstums von Klienten, ohne intensive emotionale Belastung. Die Methode fördert nachhaltige Veränderung auf indirektem Weg, in einem geschützten, stabilen Rahmen und einem relativ kurzen Therapieverlauf.
Worum es ausdrücklich nicht geht
- Keine bewusste inhaltliche Auseinandersetzung mit belastenden Erinnerungen.
- Keine Gespräche über das Problem; der Therapeut muss nicht einmal unbedingt von dem Problem wissen
Typische Missverständnisse
- Der Yager-Code wird gelegentlich als Abkürzung oder „schneller Trick“ missverstanden.
- Tatsächlich ist er ein Ansatz zur indirekten Prozessarbeit, der Erfahrung und klare therapeutische Einordnung erfordert.
- Man müsse hypnotisiert werden, um diese Methode zu nutzen, dies ist aber nicht nötig.
- Er wäre "spiritueller Unfug", ist aber eine sehr systematische, rationale und gezielte Methode zur Problembearbeitung für seelische und psychosomatische Themen, die überhaupt keine Spiritualität voraussetzt.
Für wen diese Arbeit geeignet ist
Geeignet für Menschen, die
- die Idee einer Instanz in ihnen annehmen können, die im Unbewussten Klärung, Heilung und Loslassen schaffen kann (genannt "Zentrum")
- bereit sind, unbewusste Prozesse wirken zu lassen
- nichts über die Hintergründe ihrer Problematik wissen möchten
- nachhaltige innere Veränderungen anstreben
- sich nicht auf herkömmliche Hypnosetherapien einlassen können/wollen
- Angst vor Retraumatisierung in einer Therapie haben, sich nicht sehr stabil fühlen
- auch über die Ferne arbeiten wollen (wird in Präsenzsitzungen in der Praxis aber auch angeboten)
Nicht geeignet für Menschen
- in akuter und sehr großer psychischer Instabilität
- die sofortige Problemlösungen in nur einer Sitzung suchen (obwohl sie absolut als Kurzzeittherapie verstanden werden kann)
- die in einer Therapie eine bewusste Konfrontation mit Inhalten und Erinnerungen möchten und erwarten
Weiterführende Informationen
Wenn Du mehr in Kurzfassung über die Methoden erfahren möchtest:
Hinweis auf meine Praxis-Seite
Autor
Ulf Parczyk, Diplom-Psychologe
Praxis
PraeSenZ – Die Praxis für Rückführungstherapie
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