Destilliertes - Mein Blog

Corona & die PraeSenZ-Praxis

IST DEINE PRAXIS JETZT OFFEN, KANN MAN EINEN TERMIN AUSMACHEN?

JA! Es ist erlaubt, eine Psychotherapie aufzusuchen.

Wir müssen nur (und wollen natürlich zu unserem gegenseitigen Schutz) die Auflagen erfüllen: Gesichtsschutz, Abstand wahren und kein Händeschütteln, “Nies-Etikette”, Hände waschen bzw. am Anfang desinfizieren. Das ist sicher etwas merkwürdig – wie Vieles zur Zeit -, aber es geht und ist immerhin noch besser als aufzuschieben – und man weiß ja gar nicht, wie lang dann…

Für die weiter entfernt lebenden KlientInnen: Hotelbesuch und Gaststättenbesuch sind in Hessen jetzt auch wieder möglich (ab/seit 15.05.) Den Gaststättenbesuch am besten gleich mitplanen und anhand meiner Empfehlungen auch vor der Reise reservieren, da die Plätze ja noch begrenzt sind.

 

BEHANDELST DU IN DIESER ZEIT AUCH ÜBER DIE FERNE, Z.B. PER VIDEOÜBERTRAGUNG?

Videositzungen sind höchstens für Erstgespräche und Nachbesprechungen tauglich. Sonst nicht, keine Therapie über die Ferne,

PräSenZ  in der PraeSenZ-Praxis ist angesagt.  🙂 

DIE AUSFÜHRLICHE ANTWORT...

Ich verstehe gerade jetzt diese Frage sehr gut, wir dürfen uns nicht mehr so frei bewegen wie sonst, Reisen in Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln so gut wie möglich unterlassen, sich möglichst nicht mehr treffen und nur Ärzte und Lebensmittelgeschäfte aufsuchen, auch die nur wenn es wirklich sein muss.

Generell biete ich daher auch Gespräche (Fragen nach Sitzungen, Vorgespräche) in diesen Corona-Zeiten per datensicherer Videoübertragung an.
Für die zentralen, tieferen therapeutischen Arbeiten wie Clearing & Rückführungstherapie verbietet sich die Arbeit über die Ferne jedoch aus meiner Sicht.
Warum?
* Aus technischen Gründen, da es gerade jetzt bei der Überlastung der Server zu Verbindungsabbrüchen kommen kann, was inmitten solch einer oft emotionalen Arbeit niemand brauchen kann (habe ich bereits bei meiner ersten Videositzung neulich gehabt..). Auch die Tonqualität wäre möglicherweise oft nicht ausreichend, hat man nicht sehr gutes Equipment (leiseres Sprechen in den therapeutischen Sitzungen, KlientIn liegt ja und sitzt nicht vor dem PC/Laptop, KlientIn ist kein Technikfreak etc…) .

* Wenn andere Personen sich in Deinem Haushalt aufhielten (was ja gerade jetzt sehr wahrscheinlich ist, wenn Du nicht alleine lebst), könnte das auch suboptimal und für Dich ablenkend oder hemmend sein: Sitzungen sind nicht immer leise, immer aber mit sensiblen Inhalten. Es könnte die Anderen auch verstören – Emotionales durch die Tür zu hören und nicht einordnen zu können.

* Ich könnte natürlich auch, und das wiegt am schwersten für mich, Dich und Deinen Prozess in der Sitzung nicht so begleiten, wie es notwendig wäre, direkt und “live”. Das ist etwas ganz anderes, schon vom Gefühl des BeschütztFühlens als KlientIn, von dem, was ich von Dir mitbekomme. Wir machen ja in den Rückführungen Traumaarbeit und keine Phantasiereise. Da ist Präsenz – auch und gerade in Zeiten der virtuellen Realitäten – immer noch unübertroffen – ja, hier sogar unersetzlich. Für mich hat dies auch direkt mit meiner Verantwortung, Dich gut begleiten zu können und dabei natürlich selbst ein gutes, sicheres Gefühl zu haben, zu tun.
Klar, man könnte sicher die gerade kargen Einkünfte zur Zeit aufbessern (ja, die Praxis steht auch hier jetzt plötzlich meist leer, erholt sich und freut sich darauf, dass wieder mehr KlientInnen kommen, Bedarf gibt es ja eigentlich genug) – und sicher bieten dies auch KollegInnen an, ich fühle mich aber nicht wohl dabei und auch Du solltest prüfen, ob das wirklich etwas für Dich ist.

Wenn es Dich jetzt drängt (wir hoffen ja auch alle, dass sich die Situation in ein paar Wochen verändert und entspannt hat), könnten wir mit dem schon immer kostenlosen telefonischen Orientierungsgespräch und danach dann sogar mit einem Video-Erstgespräch starten (zunächst bis Juni sind auch therapeutische Erstgespräche erlaubt, das war vorher nicht so) – und dann weitersehen, wann wir mit einem “richtigen Rückführungstherapietermin in voller strahlender körperlicher Präsenz” 😉 weiterarbeiten können, wenn Du jetzt Bedenken hast.
Noch sind aber auch Sitzungen in der Praxis unter den Empfehlungen, die Kontakt jetzt hat, möglich – das können wir aber dann am Telefon alles besprechen, wie es für uns dann aktuell passt.

Für bestehende KlientInnen: Ich lasse auch jetzt nach oder zwischen Sitzungen keinen allein mit ihren/seinen Fragen! Per Video, wenn gewünscht, aber natürlich bin ich, wie sonst, auch per E-Mail oder Telefon erreichbar.

Kurzfassung:
Aus den verschiedensten Gründen lehne ich eine Arbeit über die Ferne bei den im eigentlichen Sinne therapeutischen Sitzungen ab. Präsenz ist gefordert (heißt ja auch: PraeSenZ-Praxis  😉  ).
Erstgespräche für die. die jetzt noch nicht kommen können oder wollen und Gespräche nach Sitzungen für bestehende KlientInnen sind per Video möglich, es gelten hier die regulären Sätze für Erstgespräche bzw. Einzelsitzungen – in diesen Zeiten nach Absprache und Deinen finanziellen Möglichkeiten auch ein geringerer.

WAS TUN IN DIESER ETWAS SCHRÄGEN ZEIT?

Ja, ich weiß, es schwirren jetzt so viele gut gemeinte RATSCHLÄGE herum, trotzdem:

Bleib´ gesund und halte den Mut hoch!
Haltet zusammen, unterstützt Euch und die, die erkrankt, jetzt echt im Arbeitsstress und/oder gefährdeter sind!
Nutze die Zeit (falls Du jetzt überhaupt mehr Freizeit hast)! Lies ein schönes Buch, koch´ was Schönes, pflege und umsorge Dich und Deine Lieben, lass´ Dich verwöhnen, schau gute Filme & Dokus, bade ausgiebig, höre Hörbücher, chatte, skype, telefoniere, mach´ es Dir gemütlich, sei kreativ, male, klöppele, schreibe Deinen ersten Roman, mache Musik, unterhalte Dich mit Deinen Liebsten – vielleicht mal anders als sonst, tue mal gaaar nix — nach Home Office, Kinderspiel oder/und dem Regeln Deiner alten Buchhaltung, Ablagen, Ausformulieren Deiner kommenden Projekte – beschäftige Dich nicht rund um die Uhr mit Corona… Wird es finanziell eng: Informiere Dich über Unterstützung im Internet, beim Steuerberater etc.: Miet- oder Steueraufschub, ALG II, Soforthilfe des Bundes und des Landes, Kredite etc…

Denke auch an Deinen Körper: ein Spaziergang an frischer Luft, “Waldbaden”, ein bisschen Bodenturnen (ok, mit dem Flic Flac durch den Flur bin ich persönlich vorsichtig…)

Und ein paar interessante Fragen für Reflexionen (Du weißt sicher, ich liebe Fragen lieber als Antworten):
Was kannst Du jetzt tun, was vorher nicht möglich war?
Was passiert in Dir in diesen Zeiten genau? – Bekanntes? Neues?
Ändert es Deine Sicht auf Dein Leben, Deine “normalen” Tätigkeiten und Beziehungen?
Vielleicht kannst Du ja auch neue Ideen für Dein Geschäft oder Deine berufliche Zukunft entwickeln oder noch in der Schublade liegende ausgraben? Vielleicht gerade auch, wenn Deine finanzielle Existenz gerade brüchig wird? Je nach Sparte: Kannst Videoübertragungen anbieten, Versandservice, einen Lieferdienst, Online-Kurse oder einen Podcast-Kanal entwickeln?
Welche Emotionen tauchen in Dir auf? Angst, Wut, Resignation, Neugier, Staunen? (Zu Emotionen gibt es in den nächsten Tagen den zweiten Teil des “Polaritäten”-Artikels” (erster Teil HIER), mit dem Du dann auch und gerade in diesen wilden Zeiten arbeiten kannst. Zu Emotionen allgemein hier die entsprechende Blogkategorie-Seite)
Lies/höre z.B. alle meine Blogartikel (sie freuen sich und ich mich auch!); vielleicht den einen oder anderen nochmal; lasse die Fragen und Anregungen darin vielleicht mehr wirken als es Dir sonst im normalen Alltag möglich ist (wenn Du jetzt nicht einen noch stressigeren hast…), nutze die kostenlose Angebote auf meiner Schätze-Seite!
Entspanne und genieße die Zeit so gut es geht.
Hilf, wem Du helfen kannst und halte Dich an die bekannten Verhaltenshinweise!
Und Danke an Euch Alle, die jetzt weiter und oft noch mehr für uns schuften müssen!
Auch diese Zeit geht vorbei, wie alle vorher… (oh je, jetzt auch noch ein Kalenderspruch!)

Herzlichste Grüße und alles Liebe & Gute für Dich und Deine Lieben, pass´ auf Dich auf
– und hoffentlich bis bald in meiner Praxis!
Ulf Parczyk

PS.:  Über gesonderte Konditionen für die, die es durch die Krise finanziell gebeutelt hat, mache ich mir noch Gedanken bzw. wir können darüber persönlich sprechen!

 

 

 

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Feedbacks von meinen KlientInnen nach der Therapie:

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Der Blogartikel zum Zögern vor Veränderungen

Sechs gute Tipps von Sankt Nimmerlein

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