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Vom Ausbrennen und Entfachen

Vom Ausbrennen und Entfachen

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(ca. 6 min.)

VOM AUSBRENNEN UND ENTFACHEN

Das Feuer Deines Seelenfunkens
will
glühen
leuchten
– ja, sogar
brennen
strahlen

Erstickt nur
im
Muss
Soll
Hätte

Erstickt in der Luftnot
der Mühsal
etwas anderem zu folgen
als dem inneren weisen Kompass
Dafür das rot feurig pulsierende Herz
abgedrückt oder versteinert
kaltes Herz in fester Brust
Der Atem nur ein Hauch

Dem Tode näher als dem Leben
Bis zum matten Grau der Sinnentleerung
Roboterhaft funktionierend
Übrig nur noch ein kleiner Lichtpunkt
und die Sehnsucht nach zu Hause, Helligkeit und Wärme

Das lebendige brodelnde Feuer
verkauft für einen Kocher
mit geliehenem Gas
aus viel zu teuren Ersatzkartuschen
– Mogelpackungen,
deren Inhalt bei jedem Tausch
immer weniger wird

Oder Fake wie eine Kaminfeuer-DVD
oder ein braves domestiziertes Flämmchen
eines kleinen Spirituskamins
in der Ecke des Wohnzimmers

Die eigene Flamme eingepfercht
und fast erstickt
in der Angst
Lieblos
Einsam
Ohne Schutz
Schuldig
irgendwo zu verhungern.

Angst, herauszufallen
und zu stürzen
hart auf die dunkle Seite des Mondes
oder irrend zu treiben
als schwarzer Punkt
im leeren weiten Nichts-All

Im ewigen Geben
Scheinbar ohne zu nehmen
Im ZurückhabenWollen
Dessen, das nie zurückkommen wird

Im DauerHunger
nach GesehenWerden
doch SichSelbstNichtSehenWollen

Nach GeliebtWerden
doch SelbstSichVerdammtNochmalNichtLiebenWollen

Im Misstrauen in das eigene Feuer
Das eigene Lodern verstecken

Um dann wie hartes Holz
mutlos, schwer und traurig
auszubrennen
– fast zu verlöschen
in den stillen grauen Tränen

Ausbrennen BurnOut Ausgebrannt

Auch verlöschen im verschleissenden Kampf
gegen Dich selbst
gegen Dein Leben
gegen Deine Seele

Im täglichen erstickenden JaSagen
zu so Vielem
wo eigentlich ein Nein
so dringend gebraucht würde
– oder viele Neins

Oder viel besser noch:
Viele JAs
für den Tanz Deines ewigen Funkens

Und durch jedes JA
zu Deinem ureigenen Brennen
wieder fühlen
die eigene Wärme
den eigenen Willen
die eigene Freude

Noch ungewohnt
Aufzuwachen aus dem kalten Traum

Den Blick auf den Kompass
– plötzlich in Deinen eigenen Händen haltend –
aufgeregt messen
woher der Wind denn kommt
der Dein Feuer befeuert
der Deine Freude entfacht
und Dein Dasein erhellt

Dein Feuer entfachen

Hast Du die schwarzen Räume durchschritten
deren Dunkelheiten umarmt
und nicht geflohen
– das war vielleicht der Sinn der Reise? –
Jetzt durchstrahlst Du sie.

Freigelassen die eigene Glut
das Universum
mit allen anderen Feuern erstrahlen lassen
Die immense Kraft spüren
Die Dir und Allem innewohnt

Deine uralte stille Verheißung einzulösen:
Du bist gewollt
und in genau dieser Farbe Deines Feuers
Und keiner anderen
(die doch so schnell vergehen würde
– Du spürst es genau,
an jedem Tag der Selbstverleugnung)

Ja, und wenn es denn diese vielbeschworene Aufgabe gäbe
wäre es diese:
In Deiner eigenen Farbe zu strahlen
In keiner anderen

Die Freude am Knistern Deines Feuers
Das Andere auch besser wärmt
als jedes falsche Ja es je könnte
Und vor allem Dein lebloses steinernes schmerzendes Herz
wieder beatmet in Deiner sich langsam weicher sich weitenden Brust

Die Kehle befreit zum leuchtendklaren
Hier bin ich!
Ich lebe!
Ich BIN DA!

Und damit den noch glimmenden Funken
beatmen
weiter anfachen
zum Sprühen bringen

Funken entfachen

Stark als
zartes Flämmchen
oder wildes Lodern

Jetzt im Verbund
mit den anderen Feuern
– ganz anders
– heller und freier als jemals vorher
– und opferlos.

Lass Dein Feuer tanzen mit den anderen vielen Funken
Beweglich, leicht
und leidenschaftlich (wann hast Du das letzte Mal dieses Wort gebraucht?)
Dein Tanz eine Huldigung
an das mysteriöse große Geschenk
des Lebens.

Und wenn es diese vielbeschworene Aufgabe gäbe
wäre es diese
In Deiner Farbe zu strahlen
In keiner anderen

Das ganze Universum
Ein riesiges Lichtermeer

– und Du bist Teil.

Herzen Himmel Feuer

Lass Dich erinnern. Lass es sich wieder entfachen.
Ich versuche auch, es mit Dir zu tun.

Herzlichst,
Dein Ulf Parczyk

__________________________________________
Photos: Himmelslaternen, pixabay, CC0, verändert; Feuer von Nikhita Singhal, unsplash; 
Funkensprühen von Krystle Mikaere, unsplash; Junge mit Himmelslaterne von Gianandrea Villa, unsplash; 
Ausgehender Scheit von Wil Stewart, unsplash

 

 

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