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Sechs gute Tipps von Sankt Nimmerlein, dem Heiligen des Aufschiebens eines besseren Lebens

Sechs gute Tipps von Sankt Nimmerlein, dem Heiligen des Aufschiebens eines besseren Lebens

Zuerst ein FIKTIVER innerer Monolog eines FIKTIVEN Klienten

Ich warte, bis die Situation ganz schlimm ist.
Jahre schon.

Aber hier und da habe ich schon was versucht: Gesprächstherapie, Seminare, Workshops. Aber bin noch nie so richtig ans Eingemachte gegangen. Es geht auch so schon einigermaßen. So schlimm ist es ja nicht. Ich bin ja nicht krank oder sowas. Andere haben auch Probleme. Und sicher noch mehr als ich.

Die Rückführungstherapie, Reinkarnationstherapie und Clearing habe ich schon lange im Auge. Früher wußte ich gar nicht, dass es so etwas gibt und ich hätte davon wahrscheinlich auch nichts gehalten. „Frühere Leben“, „Seele“, „Fremdenergien“ – das hätte mich eher gegruselt. Aber da hat sich einiges in mir verändert. Könnte ja alles wahr sein. Vor allem, wenn es hilft.
Nun aber könnte es wirklich etwas für mich sein. Eine ganz gute Website von einem Therapeuten habe ich schon mehr als ein Jahr in meinen Favoriten gespeichert, gehe immer wieder mal auf seine Seite und bekomme auch seinen Newsletter.
Ist schon interessant, die ganze Thematik fasziniert mich schon. 
Aber irgendwie traue ich mich nicht…vielleicht später mal….Ich lese vielleicht erst noch ein paar Bücher darüber.

Reinkarnationstherapie: Fühlt sich auch irgendwie ein bisschen unangenehm an. Könnte schmerzhaft sein. Oder ich könnte was Schlimmes über mich erfahren: Habe ich vielleicht was verbrochen in früheren Leben? Bestimmt…   😉

Dann, Monat für Monat gehen ins Land, wird es aber so schlimm im Alltag, dass ich muss. Ich kann kaum noch arbeiten. Meine Beziehung ist dabei, zu Bruch zu gehen und mein Körper entwickelt auch schon einige lästige Symptome. Die Ärzte sagen zwar, da ist nichts…
Und ich bin immer so schrecklich müde.

Und irgendwann kommt leider doch dieses „Später“.

Jetzt geht so gut wie nichts mehr. Und jetzt kann es mir nicht schnell genug gehen. Und jetzt kann ich auch nicht mehr anders. Und jetzt will ich´s so schnell wie möglich weghaben.
Zugegeben, es ist durchs Warten nicht besser geworden. Auch nicht durchs Lesen. Ich bin ziemlich am Ende. Jetzt kann ich es fast nicht mehr selbst entscheiden, so drängt meine Situation. Ich kriege es allein nicht mehr hin. Fiel mir schon immer schwer, Hilfe anzunehmen. Ich habe es immer erst mal alleine versucht, aber das geht nicht mehr.

Meine Internetfavoriten angeklickt und auf die Website gegangen: Jetzt rufe ich an. Ich gebe mir einen Ruck. Ungeduld und Not regieren mich, drängen mich, spüre ich.
Wunschtermin also am besten gestern!

Telefonat mit Therapeut, Riesenschritt für mich. Erleichterung. Puh, das wär schon mal getan!

OK, erst in drei Wochen hat er Zeit. Mist. Aber klar, war vielleicht etwas unrealistisch mit „gestern“…
Irgendwie schlage ich mich noch bis dahin durch. Es ging ja auch bis jetzt.
Gibt auch Hoffnung, so ein Termin.

Ich freue mich und habe aber auch ein bisschen Angst davor: Was kommt da ans Licht über mich? Wer war ich wohl in früheren Leben? Was steckt wohl hinter meinen Versagensängsten? Hab´ ich mal so richtig was in den Sand gesetzt?

Mmh… war das eine gute Entscheidung mit dem Termin? Und ist das Geld dann gut angelegt, wird schließlich nicht von der Kasse bezahlt…!? Naja, ganz nett war er ja zumindest. Und kompetent klang er auch. Ihm konnte ich am Telefon schon Sachen erzählen, die hätte ich einem „normalen“ Therapeuten nicht erzählen können, dann hätten sie mich gleich eingeliefert. Und ich habe auch nicht mehr viele Ideen, was ich sonst noch unternehmen könnte. Das ist jetzt sowas wie meine letzte Hoffnung. Soll er mit mir machen, was er will, Hauptsache, mein Zustand ist weg, so schnell wie möglich.

Ich glaube nicht an Wunder. Das sage ich mir zumindest. Habe auch schon einige Therapien hinter mir, also weiß ich ja, ich kann weiter kommen, aber der Erfolg kam da auch nicht auf Fingerschnipp.
Aber jetzt diese Reinkarnationstherapie: Was da so in den Büchern steht: Erstaunlich! In ein paar Stunden ein paar frühere Leben angeschaut und meinetwegen auch die Ursachen durchlitten, aber dann bin ich es los.
So EIN Termin und mein Problem ist weg. 
Also ehrlich gesagt, tief innendrin glaube ich doch an Wunder, ich kann einfach nicht mehr…


Der voranstehende Text ist, wie schon überschrieben, nicht von einem wirklichen Klienten geschrieben, beinhaltet aber – oft wortwörtlich -, was ich in Vorgesprächen höre. Nicht jeder Klient ist in solch einer Situation. Aber doch, meiner Erfahrung nach, viele, die sich spät für eine Psychotherapie – für Rückführungstherapie im Besonderen – entscheiden.
Sozusagen erfolgreich Therapie-Prokrastination betreiben. 😉 
(Prokrastination = Aufschieben)

 Warten aufs Glück

Wie zögern wir Schritte zu unserer Heilung erfolgreich heraus?
Sechs ausreichend gute Gründe zum Aufschieben

Ich möchte hier noch einmal zusammenfassen, von was wir uns vom freiwilligen Fortschritt abhalten lassen.
Der heilige Sankt Nimmerlein würde diese Einstellungen als gute Verhinderer von Fortschritt vorschlagen.

[Manche Punkte gelten für jede Therapieform, manche sind vor allem für die Reinkarnationstherapie gültig, weil sie besonders tiefgeht und man sich nicht lange „um den heißen Brei reden“ kann.]

1. „Es geht mir nicht schlecht genug.“

Wir spielen unsere Probleme vor uns und anderen herunter

Einer der beliebtesten und hartnäckigsten Klassiker.

Unterstützt von der Meinung, Therapie wäre „etwas für Kranke, ich bin doch gesund“. Dass Therapie aber ein probater Weg ist, auch in – noch glücklicherweise  – nicht allzu großen Problemsituationen innere Blockaden auszuräumen und damit einfach eine Chance zu nutzen, zufriedener und glücklicher und „ganzer“ zu werden, wird damit nicht berücksichtigt. Schon lange sind Psychotherapien auch zur Verbesserung der allgemeinen Lebenssituation gedacht und nicht nur etwas für „Kranke“. Sich hier als „normal“ zu begreifen (wenn dies überhaupt ein attraktives ….  ist  😉  ), ist eher hinderlich für Entwicklung und größere Zufriedenheit und Entfaltung JETZT, nicht irgendwann in der Zukunft, wenn das Kind schon fast in den Brunnen gefallen ist.
Schon „kleine“ hartnäckige körperliche Symptome, „kleine“ bekannte, aber ärgerliche wiederkehrende Beziehungsprobleme,“nicht so häufige“ Ängste behindern uns und können erfolgreich mit Rückführungstherapie bearbeitet werden.
Erst großer Schmerz und Handlungsunfähigkeit führen mit solch einer Haltung zu der Entscheidung für eine Therapie.

Zu den – auch kleinen – Hemmungen, Unzufriedenheiten oder Problemen zu stehen. Ohne Vergleich mit anderen, eher im Vergleich mit dem, wie Du eigentlich leben willst.
Und musst Du noch weiter warten, bis dahin?

2. „Ich krieg´ das schon alleine hin.“

Hilfe anzunehmen ist für viele von uns schwer

Viele denken, dass sie sich einen Zacken aus der Krone brechen, wenn sie Unterstützung brauchen. Der Zacken wird erst herausgebrochen, wenn sie mit dem Rücken an der Wand stehen. Die tieferen Gründe sind hier meist Stolz, generelles Misstrauen und Zweifel, Ängste, sich jemandem in die Hände zu begeben. Diese führen zu einem oft sehr starken Bedürfnis nach Unabhängigkeit, die Hilfe-Annehmen leider oft ausschließen – bis es nicht mehr anders geht.

Stolz und Unabhängigkeit sind gut. Manchmal. Beim Thema Helfen-Lassen auch?

3. „Es kann nur schlimmer werden.“

Das Problem hat mehr (unbewusste oder bewusste) Vorteile als Nachteile

Dies ist ein kniffliger Grund, nichts zu tun, weil dieser Grund meistens natürlich unbewusst ist.

„Was soll das für einen Vorteil haben, wenn ich doch leide?“

a. „Sekundärer Krankheitsgewinn“
Das hat schon spätestens der gute alte Freud entdeckt:
Ich bekomme Zuwendung (wenigstens von Ärzten oder Therapeuten, aber auch in meinem Freundeskreis) und Aufmerksamkeit, wenn ich leide. Man kümmert sich um mich, ich bin wichtig und fühle mich umsorgt. Ein Gefühl, das ich vielleicht schon in der Kindheit nicht hatte und mit meinem Leiden jetzt bekomme.
Oder ich bekomme ZuwendungEN, z.B. in Form von Frührente. Nicht aber, wenn ich gesund wäre. Auch das oft ein unbewusster Grund, man würde dies nicht unbedingt bewusst denken. Dies kann aber den Zustand des Leidens auch festhalten.

Nebenbemerkung: Man verrät aus TherapeutInnen-Kreisen kein Geheimnis, wenn ich verrate, dass diese KlientInnen die schwierigsten für jeden Therapie sind. Gilt doch das Besuchen einer Therapie dann schon als Alibi „Ich will doch weiterkommen, ich finde nur nicht den richtigen Therapeuten/die wirksame Therapieform!“.
Oft sind dies Menschen, die schon viele Therapien angefangen haben, viele Workshops („Workshop-Hopper“ 😉 ) besucht haben, aber nichts wirkte so richtig. Ein etwas vorwurfsvoller Ton, manchmal verbunden mit einem Jammern über die Therapieszene und vorige TherapeutInnen kennzeichnet ein Vorgespräch, man selbst ist dann „die letzte Rettung“…

Die Frage, die ich mir hier stellen kann:
Was habe ich von meinen Symptomen? Welche Vorteile bringen sie mir?
(nicht spontan: „Keine!“ antworten, das wäre offen gestanden ein wenig oberflächlich…)

b. Angst vor Wiederholung der unbewussten, unangenehmen Erfahrungen
Jeder Zustand, in dem sich ein Mensch befindet, ist besser als ein anderer, sonst würde er ihn schon gewählt haben.
Dieser Punkt wäre schon einen gesonderten Artikel wert.
Hier nur so viel: Unbewusste Erinnerungen an traumatische Ereignisse sind die Ursache für heutige Einschränkungen, Das lehrt und läßt die Rückführungstherapie bekanntermaßen erfahren. Demgemäß vermeide ich mit dem Zustand, in dem ich bin: den Blockaden, Einschränkungen und meiner Lebensweise – insgesamt eine Wiederholung des Traumas. Ängste weisen z.B. ganz offensichtlich in diese Richtung.
Also halte ich lieber an dem Bekannten, aber Sicheren fest. Mein Unbewusstes weiß ja, was sonst passiert. Und das war nicht gut…

Genau das bewusst zu machen, uns vom Bann und den Einschränkungen durch die Vergangenheit zu befreien, ist ja Aufgabe der Rückführungstherapie. Also mal ´ran, jetzt und nicht erst später.

4. „Ich wußte das gar nicht!“

Rückführungstherapie / Reinkarnationstherapie sind nicht bekannt genug

Ihr Leser oder Leserinnen seid hiervon natürlich jetzt nicht mehr angesprochen, sonst würdet Ihr das hier nicht lesen. Das bedeutet auch, diese Ausrede gilt jetzt nicht mehr für Euch!  🙂 
Ihr könntet auch mithelfen, etwas gegen diesen Umstand zu tun, indem Ihr Websites, Blogeinträge, Facebookeinträge etc. teilt oder weiterleitet, damit andere Hilfesuchende von dieser Therapieform erfahren. Ehemalige KlientInnen könnten auf Facebook, Twitter usw. von ihren Erfahrungen berichten, dass Rückführungen nicht nur etwas Sensationelles für RTL ist, sondern eine effiziente und seriöse Therapiemethode darstellt.

5. „Ich glaube nicht an Reinkarnation
…also kommt Reinkarnationstherapie für mich nicht in Frage.“

 Für eine Therapie muss man kein Glaubensbekenntnis ablegen. Viele nutzten diese Methode erfolgreich, auch wenn sie am Anfang skeptisch, aber offen waren. Man muss auch keine Bibliotheken über spirituelle Literatur gelesen haben, die Literatur über Karma im Schlaf aufsagen können.
Viel wichtiger ist, dass man interessiert ist am eigenen Innenleben und bereit, auch Unangenehmes in der Therapie zu erleben und damit befreien zu können. Wann und wo diese Hemmnisse entstanden sind, ist für die Therapie und den Therapeuten gleichgültig. Und diese Offenheit ist die beste Haltung auch für die KlientInnen.

Einzuschätzen, ob das, was man als KlientIn in der Therapie erleben kann, zu einer möglichen Änderung des eigenen Welt- und Menschenbildes führt, liegt dann immer noch in der eigenen Einschätzung und Verantwortung.
Ausserdem arbeitet man in der Rückführungtherapie viel häufiger und länger im heutigen Leben als der Laie gemeinhin denkt. Es wird eben aufgearbeitet, was vom Unbewussten angeboten wird, nicht, was der Klient oder die KlientIn mit seinem Bewusstsein möchte oder nicht möchte. Für „reine Reinkarnations-Fans“ kann das sogar erst einmal enttäuschend sein, ist aber das, was in vielen Fällen zuerst aufgearbeitet werden muss.

6. „Rückführungstherapie ist gefährlich.“

Misstrauen und Misinformation.

Vorsicht ist gut. Sie führt zur genauen Prüfung. Man kann sich aber manchmal auch damit lähmen.

Solche größeren Ängste haben die Klienten, mit denen ich dann spreche, jedoch meist weniger, sonst würden sie sich gar nicht melden. Ein gewisser Respekt ist trotzdem oft noch da. An anderer Stelle (Fragen und Antworten-Seite) bin ich auf diese Ängste schon eingegangen.

Angst vor dem, was sich im Unbewussten befindet und auftauchen könnte, ist natürlich, kann aber auch den Weg in eine Rückführungstherapie verzögern. Ich hoffe, meine aufklärende Website, die Art meines Vorgehens in der Therapie und meine Person selbst (oder die eines Therapeuten, den sie wählen möchten) geben Euch so viel Vertrauen, mit mir/ihm oder ihr die seelischen Hintergründe zu erforschen und zu transformieren.

Das Klient-Therapeut-Verhältnis ist nämlich das A&O der Therapie. Der Boden, der Dich trägt und die Sicherheit geben soll, in die unbewussten Bereiche zu gehen und Licht dorthin zu bringen.
Therapie hat generell nur Sinn und kann nur dann erfolgreich sein, wenn Du ein solches Gefühl von Vertrauen und Sicherheit zum Therapeuten hast.
Dieses muss größer sein als die Ängste, vor dem, was da kommen mag. Sonst geht nichts.

Und natürlich wissen wir nie, was uns in den Rückführungen begegnet. Dass diese Inhalte unbewusst sind, ist ja gerade die Ursache für die Probleme. Nur, wenn wir sie nicht bewusst machen, halten wir sie gerade fest und kreieren sie dadurch immer wieder neu.

 Auf das Team Du-Therapeut vertrauen. Ohne Mut kein Preis. Der Gewinn ist groß.

Mich Therapeut selbst befragt:
Warum lasse ich die Menschen nicht einfach in Ruhe machen und lasse mich hier stattdessen lang und breit über das Aufschieben aus? Ist doch egal, wann die Klienten kommen!

1. Vielleicht kann ich hiermit die motivieren, die am Wanken sind und sich bewusst sind, dass sie vielleicht etwas tun  „sollten“, aber sich noch erfolgreich hindern.
Ich hoffe dazu beizutragen, dass manche Gegen-Motivation bewusster geworden ist und ich manche Hürde damit schrumpfen konnte.

Noch länger unzufrieden, unglücklich, blockiert zu sein – oder gleich was tun?

Bevor es noch schlimmer wird und Du Opfer Deiner eigenen Probleme wirst (nicht zuletzt leidet Dein Körper auch irgendwann unter dem Aufschieben) und handeln musst, weil Du stetig und zielstrebig in eine große Hilflosigkeit hineingeritten bist. (Klingt etwas dramatisch, ist aber häufig so.)

Dich vorher für eine bessere Gegenwart entscheiden als weiter auf eine Klippe zuzulaufen wäre vielleicht doch eine Alternative. „Das Leben“ bringt Dich sowieso „irgendwann“ weiter, die Schubser werden nur nicht unbedingt sanfter.

Unsinniges Leid verhindern, Dir Gutes tun. Jemanden suchen, dem Du als Begleiter vertrauen kannst und Dir mal helfen lassen; auch wenn Du Dich nicht als „psychisch Kranker“ fühlst.

2. Wenn man in einer solchen Drucksituation ist, dass man ein Symptom, eine Situation etc. unbedingt loswerden möchte, erhöht man den Druck darauf. Der Widerstand dagegen wird also höher. Widerstand aber (darum geht es auch in manchen anderen meiner Blogartikel) bedeutet Festhalten. Das klingt paradox, ist aber leider so. Also das macht das Symptom noch hartnäckiger als es früher schon war…und das Arbeiten damit nicht leichter, wie man sich leicht vorstellen kann.
Das bedeutet oft auch, dass der Klient den Druck auf die Therapie erhöht – auf sich selbst und den Therapeuten. Kann letzterer noch leichter damit umgehen, ist es für den Klienten das Gegenteil der erwünschten Offenheit, da ist nicht mehr viel Spielraum für schnelle Heilung. Stattdessen hat die Offenheit Platz gemacht für eine große Anspannung und  Leistungsdruck für den Klienten, in dem dann das Unbewusste mal so nebenbei durchkommen soll:
Er oder sie muss jetzt und sofort das Problem „loswerden“.

Ungeduld ist aber kein guter Partner in der Therapie. Da will man notwendige Schritte (z.B. Vertrauen in der Therapie gewinnen, um die Bearbeitung von den „großen Klöpsen“ überhaupt zu ermöglichen; Bearbeitung von kindlichen Erfahrungen im heutigen Leben; auf mehrere Sitzungen einstellen) am liebsten überspringen.
Und das geht nicht.
Der Prozess ist nicht vom Willen abhängig und schert sich nicht um Ungeduld.
Mit dem Mitgehen, was aus dem Unbewussten auftaucht, diese Geduld ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Zusammenarbeiten und sicherer Schutz vor Ent-Täuschungen und für Dankbarkeit für die Schritte, die man bereit war, tun zu können.

Also daher mein Hinweis:
Lieber mal früh, mit noch „kleinen Malessen und Unzufriedenheiten“ einen kleinen Ruck geben, Geld und Zeit für sich und die eigene befreitere und glücklichere Gegenwart und Zukunft investieren und die Reise nach innen mit einem kompetenten Rückführungstherapeuten begeben

– bevor Du Dich in großem Leid, unter dem Druck der eigenen Lage, ohnmächtig und ungeduldig,
letztendlich doch für inneren Fortschritt und Wachstum entscheiden musst.  😉 
Irgendwann musst Du doch an Deine Themen. Lass Dich nicht „vom Leben“ (eigentlich ja: von Dir) gegen Deinen Willen am Ende doch zu einer Therapie´rumkriegen!  🙂 

Warte nicht bis zum Namenstag von Sankt Nimmerlein.
Lass´ dich nicht von Deiner Lage zwingen.
Entscheide Dich frei und früh. Besser ist das.

Yes, you can!  🙂

Alles Liebe,

Ulf Parczyk

Wie gesagt – Teilen oder Liken erwünscht!  😉

 

Photo: Luke Palmer, Unsplash

 

 

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