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Ungeduld ist eine Zier, doch schneller ist man ohne ihr – Mit erleichternden Fragen

Ungeduld ist eine Zier, doch schneller ist man ohne ihr – Mit erleichternden Fragen

 

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(ca. 24 Min.)

Ungeduld ist eine Zier, doch schneller ist man ohne ihr!

von Ulf Parczyk, Dipl.-Psych

Oft wären wir gerne Zeit-Känguruhs, die den Weg zur Erfüllung, zum Schönen, zum Besseren, mit einem Riesensatz überspringen wollen:

In die richtige Schlange im Supermarkt huschen – hah! – und der Einzige vor Dir hat seine Geheimzahl vergessen. Dann muss er ohne Lesebrille mit Kleinstgeld bezahlen („Ist das jetzt ein 10-Cent-Stück oder ein 20-Cent-Stück, was sagen Sie?“), während der Kassiererin jetzt auffällt, dass das Kassenbonpapier bunt wird und damit anzeigt, dass es zu Ende gegangen ist und gewechselt werden muss.
Du hast ein verkrampft-verständnisvolles Lächeln für beide, als sie Dich entschuldigend annicken und dabei Deinen nervös tippenden Fuß nicht bemerken.
Yo!

Abends mit dem Wagen durch den schlammzähen Berufsverkehr waten. Und wenn dieser Metall-Kaugummi sich in Bewegung setzt und die Ampel da vorne endlich auf Grün springt, fädelt sich ein Depp vor mir ein, bremst mich dadurch in meinem freudigen Schwung aus, der beinahe Fahrtwind aufkommen läßt, und kommt selbst noch knapp bei Dunkelgelb rüber, ich muss in die Eisen. Denn da steht ein Blitzer, dessen schlechte Fotos unverhältnismäßig teuer sind. Also Stehen und Warten.
Mit hochrotem Kopf winke ich ihm hinterher: Danke, you made my day – you made ihn vor allem fühlbar länger, aber nicht besser. Mist, zeitsparend wegbrausend sieht er natürlich auch nicht mehr meinen ironischen Dankesgruß.
Yo!

Du bastelst an Dir, schon so lange. Um Dich zu „verbessern“, Deine Hemmungen oder Blockaden abzubauen, Probleme loszuwerden. Workshop reiht sich an Therapie, reiht sich an Seminare. Dir die Energiepunkte freigeklopft, DNA säuberlich gesäubert, die Ahnen gestellt, die Matrix verdingst, die Wirbelsäule begradigt, Horoskope erstellt, Medien befragt, Dich als Inquisitor gesehen, alle namhaften Erfolgscoache gelesen. Und die Top-Zukunft ist immer noch weit!
Und nach all dem sollst Du diese restliche Misere annehmen –  wird jedenfalls gesagt, geschrieben, gepostet, getwittert.  
Yo!

 

Ungeduld macht aus dem JETZT lästige „ZWISCHENZEIT“

Die Zeit zwischen Ziel-Anvisieren und Ziel-Erreichen sollte so kurz wie möglich sein, so ist oft unsere Haltung.
„Der Weg ist das Ziel“ klingt theoretisch gut und sehr spirituell. Praktisch ist das aber so ein Ding: Scotty soll uns besser mit einem Schalterklick hinbeamen, ins Land der Schlaraffen – oder zumindest in deren Nähe, wir sind ja bescheiden geworden. Auf jeden Fall dahin, wo es besser scheint.
Leiden ist daher der mit Abstand beste Unschulds-Generator. Leidensdruck ist eigentlich ein Synonym für die hier dargestellte Ungeduld.

Denn allzu kostbare Lebenszeit scheint Dir doch da verloren zu gehen! Und das für:
NICHTS UND WIEDER (ok, manchmal fast) NICHTS,
so fühlt es sich an. Du könntest Besseres damit tun, sie ist ja so begrenzt.
So gesehen ist die Lebenszeit jetzt ja dann auch eher unnütz, lästig, unangenehm.

Eine schöne Konstruktion: Unangenehme Situation (=Gefühle) -> wegwollen davon -> Ungeduld (JETZT draussen sein wollen) -> Gegenwart noch unerträglicher, weil Ungeduld sich auch nicht entspannt und gelassen anfühlt -> noch mehr Druck, am besten auch noch Selbstabwertungen dazu („Ich kriegs einfach nicht hin“) -> noch unangenehmere Situation -> wegwollen davon -> etc.

Begleitet wird die Ungeduld daher oft mit einer ausgeprägten Allergie gegen Abwarten, Nichtstun, Faulenzen, Ausharren – das sind dann Schrecknisse. Das macht uns – wenn wir ds mal ausprobieren – eher zappelig, nörgelig, bis hin zu schlaflos oder im Extremfall raderdoll.

Klar, denn da Wollen und Kontrollieren scheinbar über das Machen funktioniert, geht dann Aktivität über Passivität
– und Ruhe ist das (scheinbare) Gegenteil davon. Wir möchten ja schliesslich unser Schicksal selbst in der Hand haben.

In den ersten beiden Alltagsbeispielen könnte man noch sagen: Schwamm drüber, kommt halt vor. Aber man könnte auch dreimal tief einatmen, sich an die Möglichkeit und Wahlfreiheit erinnern, sich auch kleine Momente entweder lebenswert und schön zu gestalten – oder sich unangenehm hineinzureiten und sich festzufahren in den Ärger.

Also vielleicht mal durchatmen und sich etwas Interessantes im Umfeld heraussuchen. Im Supermarkt zum Beispiel der Dialekt der Kassiererin. Oder die Reaktion der Mutter auf ihr Kind in der Nebenschlange („Will aber das Maoam!“).
Oder einfach einen lustigen Kommentar in der Schlange darüber machen, dass man mal wieder blind die richtige Schlange erwischt hat, je kürzer je länger…. Ein Scherz bringt immer auch einen kurzen aufblitzenden Kontakt zwischen Anonymen Wartenden und ein Lächeln auf alle Gesichter. Fühlt sich schon ganz anders dann als vorher. Ein wenig Leben in solch eine meist kühle Umgebung bringen.
(Fortgeschrittenen ZEN-Buddhisten reicht vielleicht die Beobachtung des Atems…  😉  )

Ungeduld

Was macht Dich jetzt gerade ungeduldig?

Vielleicht sind es aber weniger solche erwähnten Alltagssituationen, die Dich beschäftigen.
Denn Auswahl an größeren Themen, die Ungeduld verursachen können, hat der Mensch genug:
Schon wieder einen Partner so perfekt „falsch ausgesucht“ wie schon so oft?
Oder die neuen Kollegen so kühl wie eh und je?
Schon wieder eine Schmerzattacke?
Immer noch nicht Deine Herzensaufgabe gefunden?
Immer noch nicht erleuchtet?  😉
Du bist damit im ohnmächtigen Protest gegen das Jetzt:
Gegen das, wo Du jetzt im Moment bist, wie Du bist, was und wie Du erlebst, denkst, wahrnimmst.
Eigentlich sehr hart gegen Dich, oder? Liebevoll mit sich umgehen fühlt sich jedenfalls anders an.

Aber da ist doch etwas in meinem Leben nicht positiv, sagst Du mit Recht!
Daher ja Dein Widerstand. Und Widerstand – so sein Charakter – verzögert paradoxerweise das Ganze eher oder kann im schlimmsten Falle das Erreichen des Ziels gänzlich scheitern lassen. Tragisch, aber wahr. (Ich habe ja schon Einiges über Widerstand geschrieben, z.B. hier:….  )

Unerbittlich rieselt der Sand herab und herab in Deiner inneren Eieruhr. Und Du lässt Dich von ihr wunderbar hypnotisieren. Deine inneren Augen hüpfen wie ein verrückter Frosch zwischen Sanduhr und Deinem Wunschziel hin und her:
„EIGENTLICH müßte ich jetzt DA sein – Und sieh‘ nur, wo ich jetzt erst bin!“  

Panik macht sich also breit.
Dich mal hinlegen und die Huppel an der Rauhfaser-Decke zählen? – Ja, bist Du verrückt? Hamsterrad ist angesagt. Der pelzige Nager kann sich ja auch nicht auf die Käfigstreu konzentrieren. Der hat auch Wichtigeres zu tun, der will ja schließlich irgendwann ankommen………… (upps! wie? ….naja, weiter….). Bewegung ist dabei gut. Immer in Bewegung bleiben.

Und überhaupt: Ewig singen vielleicht die Wälder, aber nicht Dein Leben (sagt zumindest die Ungeduld). Also weiter jetzt!

 

Ach, nur die Wälder singen ewig??

(für die Jugend: das ist ein alter Kinofilm  🙂 )

Wie ist es dann mit dem Gedanken an Reinkarnation? (Immerhin ist das ein Blog eines Rückführungstherapeuten…)

……….mmmh, tja.  ??

Wir setzen uns beim Erfüllen von Wünschen und Zielen oft unter den Druck, alles in diesem jetzigen Leben zu schaffen. Dadurch haben wir gute Chancen, uns bei Nicht-Erfüllung am Ende dieses Lebens ungute und über diese Inkarnation hinausgehende Glaubenssätze („Ich schaff das nie“, „Ich bin eine Versagerin“ etc.) und Emotionen und Körperenergien (schon energieschwach und mit niedriger Frustrationsschwelle, missmutig etc.) zu schaffen.

Die nehmen wir dann in das nächste Leben mit und erschweren uns damit den Start und alles Kommende auch. Wir gehen dann schon damit belastet in das neue Leben hinein, etwas nicht gekonnt und geschafft zu haben.

(Materialisten würden natürlich jetzt einwenden, der Gedanke an mehrere Leben sei hier eine Tröstung. Wenn eine Realität eine Tröstung ist, dann bitte… Diese „Skeptiker“ bräuchten nur mal einen Selbstmörder nach seinem Tod zu fragen, wie tröstlich der Gedanke an Weiterleben für ihn ist… (dann müßte man allerdings nur noch einen Skeptiker dazu bringen, das zu können und die Antwort zu glauben…  🙂 )

Natürlich müssen wir, wenn wir unsere Ziele nicht erreicht haben, dann auch nochmal wiederkommen, um sie abzuschließen.
Warum auch nicht? Ist ja nicht schlimm, oder?
Wenn jemand so viel Abwehr dagegen hat, noch einmal wieder zu kommen, dann sind augenscheinlich genug Widerstands-Themen da, die ihn sowieso wiederkommen lassen. (Diesen Satz muss man sich erst mal auf der Zunge zergehen lassen. 😉 )

 

Bei der Erforschung der Ungeduld taucht schnell ihre bucklige Verwandtschaft auf, denn:
Die Ungeduld ist nicht allein – wer ist das schon wirklich. Sie hat nämlich

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Wenn Du akut mit Ungeduld zu „kämpfen“ hast, schnell herauskommen möchtest aus einem Zustand in einen besseren, kannst Du gerne jetzt in Dir untersuchen, ob Du diese Familie als Aspekte in Dir auffinden kannst.
Daher lass´ mich Dir bitte kurz die illustre Familie der Ungeduld vorstellen und schaue mal in Dich, ob Du sie in Dir findest:

Ihr stolzer Vater ist unser Wunsch nach Kontrolle.
Die Mutter ist Angst.
Die Großeltern sind Ablehnung und Unzufriedenheit.
Ein Bruder ist der Zweifel und der andere ist der Ärger (auf Dich selbst und/oder andere).
Ihre Schwester ist das Mißtrauen.
Ihre Cousine heißt Enttäuschung.
Der Cousin nennt sich Frust.
Vielleicht gibt es im Nachbarort auch noch den netten Onkel Langeweile.

Also eine schöne Familie, die einen wunderbar harmonischen Chor der inneren Stimmen formieren kann.
Nicht gerade himmlische Sphärenklänge, die da entstehen, kann man befürchten.

Übrigens, Gelassenheit und Vertrauen – in Dich und Alles — das sind natürlich die am weitesten entfernten und fast vergessenen Bekannten (von verwandt kann man da leider nicht sprechen), denen Du nur alle Schaltjahre mal ein Kärtchen schickst, damit sie Dich nicht in ihrem Testament vergessen.

Ungeduld ist fühlbarer Druck. Daher macht Ungeduld ein angespanntes und verbissenes Gesicht. Und sicher nicht nur das.
Übrigens ist

Vorfreude

auch ein Teil der Familie, doch das Fehlen von Stress und Anspannung unterscheidet sie von der Ungeduld. Vorfreude ist ja auch eine Art Ungeduld, bei der die Aufmerksamkeit ebenfalls auf der Zukunft liegt. In der Vorfreude – als Kind vor Weihnachten zum Beispiel – warst Du sicher auch zappelig. Aber es es war in Deinem Gesicht eher eine frohe, rotbäckige, kribblige Aufregung in der Voraussicht auf etwas Schönes, das ziemlich sicher kommen wird.

Sportliche Motivation

Auch anders fühlt es sich an, wenn Ungeduld sportlich ist. Wenn es Dein heißes Feuer ist, das Dich antreibt, hin zu neuen Ufern, zu höheren Gipfeln, in tiefere Höhlen, zum Zieleinlauf im Arena-Rund.
Doch was ist da der Unterschied und wie erkenne ich ihn?
Im Spielerischen ist Ungeduld eher freudig erregt, kein negativer (Dauer-)Stress und (hoffentlich!) nicht mit einem unterschwelligem Versagensgefühl verbunden. Es ist ein: Jetzt will ich’s reißen und ich halt´ es kaum aus!
Die Spannung, die Kraft, ist zum Bersten und will endlich umgesetzt werden. Der Läufer vor dem Wettkampf.
Und ich kann hier auch zwischendurch mal anders – was bei der eher lieblosen Ungeduld schwierig ist, die eher wie ein sich geisselnder Katholik am Dauerwerke ist.
Es ist einfacher (und sehr empfehlenswert) mit dieser sportlichen Haltung, sich auch mal zwischendurch zu entspannen, den lieben Ziel-Gott auch mal einen guten Mann sein lassen und einen Sonntag lang genussvoll mit einer Handvoll alten Heimatfilmen zu verbringen (mit „Ewig singen die Wälder“ zum Beispiel 🙂 ). Schön „sinnfrei“, „nicht zielführend“, „unproduktiv“ – aber herrlich unverbissen. Denn: Der Rest kommt dann schon. – Vertrauensvoll eben. 
Vielleicht kann man Vorfreude und die sportliche Motivation als kindlich-unschuldige Mädels oder Jungs in der Familie der Ungeduld bezeichnen.
Mehr Freude ist drin, aber auch etwas Unsicherheit: Bekomme ich das rote Fahrrad? Kann ich einen Platz auf dem Siegertreppchen ergattern?

Du siehst, es gibt also große Unterschiede in der Gestimmtheit bei diesen Zuständen, wenn Zeit zwischen Wunsch und Erfüllung liegt und der Ausgang dadurch nicht hundertprozentig sicher ist (was ist schon hundertprozentig sicher?). Unterschiede gibt es im Gefühl für die Sicherheit des Ziels, eben im Vertrauen in mich und ins Universum. Und im Gefühl für mich selbst, wie ich mich selbst dabei bewerte.

Überhaupt ist Ungeduld die Folge von Bewertungen von inneren und äußeren jetzigen und zukünftigen Situationen, die natürlich mit Vorerfahrungen zusammen hängen. Erfahrungen im heutigen und in früheren Leben. Denn „leider“ bestimmen oft traumatische Situationen über unsere Sicht der Welt, weil sie sehr existentiell waren und nicht verarbeitet werden konnten. Das alles spielt in dieses Phänomen Ungeduld dann auch mit hinein bzw. verursacht sie überhaupt erst und macht sowohl die Situation fast unaushaltbar wie auch dann die Ungeduld.

Ungeduld mit mehr Gelassenheit oder Sportlichkeit, Präsenz und Freude zu vertauschen, wäre eine Möglichkeit!

Daher hier mein Vorschlag, Dir mal in Ruhe 😉 diese !Fragen! dazu zu stellen:

FRAGEN ZUR UNGEDULD

1. Ziel und Priorität
Was genau ist das Ziel, wo möchte ich hin?
Ist das Erreichen des Ziels wichtiger für mich als das Jetzt?
Und warum mache ich es wichtiger?

2. Das Schlimme am Jetzt
Und was genau ist jetzt?
Das Jetzt ist wohl unakzeptabel, was genau davon?
Und was genau von mir lehne ich damit gleichzeitig ab?

3. Das Ziel-Gefühl
Wie möchte ich mich eigentlich fühlen, wenn ich das Ziel erreicht habe? (z.B. Geld -> Freiheit; neue Wohnung -> Geborgenheit; Partner -> Geliebt-Werden etc.)

4. Das Ziel-Gefühl jetzt
Ist dieses Gefühl ohne Zielerreichung jetzt absolut nicht fühlbar, ganz ausserhalb meines Fühlbereiches? Mache ich es völlig abhängig von der Zielerreichung? („Wenn xy, dann – und nur dann – z“)
Geht es auch ohne Zielerreichung – jetzt?

5. Das Nein zum Ziel
Gibt es in Dir auch einen Widerstand gegen dieses „Ziel-Gefühl“? (Wird es, wenn Du genauer hinspürst. „Dann wäre alles toll“ wird nicht ganz stimmen, sonst wäre es ja schon da.)

6. Pro Ungeduld?
Welche Argumente (= Rechtfertigungen = Verfestigungen!) habe ich für meine Ungeduld gebastelt?
(Unsere Klassiker: „Das geht jetzt aber schon so lange“,
„Das brauche ich aber unbedingt“,
„Das wäre doch für jeden …“,
„Ich habe doch nicht mehr so viel Zeit“,
„Aber ich will doch nur xy, das ist doch nicht zuviel verlangt…!“
„Es geht mir doch so schlecht“)

7. Das Übersehen
Wie viel und was genau des Jetzt übersehe ich in der „Zwischenzeit“ – und erlebe es durch meine Zielhypnotisierung gar nicht mehr?
Wieviele kleine Schritte bin ich schon gegangen und werte sie wegen dem „großen Ziel“ dabei ab?
Und wie viel Undankbarkeit für das, was ich jetzt habe und bin, steckt dabei darin?
Wie viel Zeit an Freude geht mir jetzt genau in diesem Moment verloren, während ich mich und meine Situation mit einer fiktiven besseren Zukunft vergleiche? (…und mache damit die Gegenwart noch unerträglicher)

8. Selbstabwertung
Mit wie viel Selbstabwertung (und damit Lieblosigkeit) bewerfe und foltere ich mich, weil ich mein Ziel noch nicht erreicht habe?
Und vor allem: wie lange möchte ich damit fortfahren, mich damit selbst abzulehnen?

9. In Ungeduld steckt Misstrauen
Wie viel Mißtrauen in mich und das Universum steckt in meiner Ungeduld?
Gibt es da Glaubenssätze in mir: „Ich schaffe es nicht“, „ich werde es nie schaffen“?
„Das Gute wird mir nie gegeben“?

10. Wie kann ich anders
Wie wäre es, wenn ich das, was ich bisher als Niederlagen, Verluste, Versagen, Scheitern, „Immernochnicht!“ bezeichne, liebevoll als Versuche anzuerkennen und dass ich immer mein Bestes getan habe?
Und mich wirklich darin zu verstehen, dass ich da, wo ich jetzt bin, das ist, was ich konnte – nicht mehr und nicht weniger. So, wie ich es in einem Gespräch mit einem zaudernden Freund oder einer Freundin sicher leider eher tun würde als mit mir selbst.
Ich könnte mir dann selbst wieder aufhelfen, mir einen kumpelhaften, aufmunternden Klaps geben – oder eine feste warme Umarmung, je nachdem, was ich brauche.
Mich dann auch mal ausruhe, vielleicht bei meinem Partner, einem lieben Freund oder einer lieben Freundin. Mir etwas Schönes gönne, einfach so, ohne Leistung. Durchatmen. Entspannen.
Und dann erst weitergehe – wäre das vorstellbar und möglich?

11. Ich habe Zeit
Wenn in meiner Ungeduld auch die Angst ist, ich schaffe etwas Großes oder Kleines im heutigen Leben nicht mehr:
Ist diese Sache nur in der heutigen Zeit zu erleben oder kann ich mich etwas lockerer machen und mir mehr Zeit dafür geben?
Die Erfüllung darf auch im kommenden Leben stattfinden? (Klingt vielleicht erst mal komisch und ungewohnt, kann aber sehr erleichternd sein, wenn ja.)

Ich wünsche Euch schnelle Entspannung 🙂   und alles Liebe!
Euer Ulf Parczyk

 

 

 

 

 

Photos und daher Dank an:
Ungeduldige Frau von Blake Rice auf stocksnap
Uhrenmann von geralt auf Pixabay
Eine schreckliche Familie auf wikipedia, Photo „gemeinfrei“ Fragezeichen von Dennis Hill auf flickr.com, Creative Commons 2.0

 

 

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