Destilliertes - Mein Blog

Tja, dann doch mal: Ein Lob der Arbeit.

Tja, dann doch mal: Ein Lob der Arbeit.

Loriot3

Nach einiger Zeit Abstinenz durch einen Bandscheibenvorfall will ich Ihnen diesmal – jetzt wieder gesund und mit wieder gut gefülltem Terminkalender – meine Freude an dieser Arbeit weitergeben!

Nicht so einfach, hierfür Worte zu finden, die passen. Schnell kommt die Schere: zu sentimental, zu viel, zu …. Ich lasse mal die Schere liegen.

Mir ist gerade danach und ich möchte hier auch einmal ausdrücken (oh je, das klingt jetzt schon nach Loriot, mal sehen, wie es weitergeht…),
wie sehr ich diese Arbeit liebe:

* Sich am richtigen Platz fühlen, mit der richtigen Aufgabe und etwas Sinnvolles mit anderen zusammen tun, das man gut kann; ein Ort, wo die Fähigkeiten, Erfahrungen, Talente und Freude zusammenfließen.

* Mit tollen Menschen als KlientInnen zusammenzuarbeiten, die den Mut aufbringen, sich mit ihren verdrängten Geschichten zu beschäftigen und die das Vertrauen aufbringen, dies mit mir zu teilen, sich von mir unterstützen und begleiten zu lassen. Mit denen ich unter die Oberfläche gehen kann, um zusammen zu betrachten, was sich darunter (und damit unter den Problemen und Symptomen) verbirgt und gehoben werden kann. (Ich kenne die Klientenseite sehr gut und bin denen sehr dankbar, die mich geduldig unterstützt haben. So kenne ich sehr gut die „andere Seite“ der Medaille, die immer dieselbe Medaille ist…)

* Auch das Spannende dabei zu spüren, das Abenteuer – bei allen offenen Fragen, Leid und Schmerz – das Unbewusste zusammen zu entdecken und die Schätze, die damit verbunden sind, das Eigentliche, Freie, Liebevolle freizulegen, das wir eigentlich sind. Das Staunen, wie – wenn man mit dem Fluss der Aufmerksamkeit geht – alles zutage kommt – mal schneller, mal langsamer; sich zeigen möchte, auch ohne Druck und methodische Tricks. Nur mit einem guten Klient-Therapeut-Team, das sich vertraut. Teilhaben am Wachstum und der Befreiung der Klienten und Klientinnen.

* Bei allem Unangenehmem und Leid so viel Liebe und Freude und Rührung mit den KlientInnen in den Sitzungen spüren zu dürfen.

* Die so große Mühe zu spüren, die wir uns alle hier auf dem Planeten geben, Liebe zu bekommen, die wir im wahrsten Sinne des Wortes eigentlich verkörpern; die überall ist, die ja alles ist

* Die konzentrierte Atmosphäre, die entsteht, wenn die Aufmerksamkeit über meist mehrere Stunden an zwei Tagen nur einem Menschen gilt. Die 50-Minuten-Drehtür-Psychotherapie mit vielen Menschen hintereinander wäre nichts für mich persönlich als Therapeut.

* Auch als Therapeut einfach fehlbarer Mit-Mensch sein zu können (war ein Weg, zugegeben), ohne aber dabei unprofessionell zu sein – aber eben ohne diese Guru-Ansprüche des Anfängers, der ich war, als Therapeut natürlich schon am „Ende der Entwicklung (mindestens aber: `weiter´, was immer das heißen mag) sein zu müssen und die armen Anderen mit anzuheben – erleuchtet und erbarmend…“ Oder „professionell-ängstlich abgegrenzt“, natürlich aus theoretischen Überlegungen, weil das so sein muss… 😉 Es ist befreiend, viele solcher einengenden Vorstellungen und Rollen im Laufe der Erfahrungen ablegen zu können und authentischer bleiben zu können.

* Bei allem Fokus auf die Interessen des Klienten immer (heimlich, das ist u.a. das Professionelle… 😉 ) mitwachsen zu dürfen durch die Erfahrungen mit jedem Klienten und jeder Klientin in jeder Sitzung (welcher Berufstätige kann die eigene Arbeit so für das eigene Wachstum ausnutzen?)

* Auch die Zweifel, die in der langen Zeit auch zwischendurch manchmal aufkamen, auch an den finanziellen Erfolg zu glauben (sicher ein weiteres Tabuthema: wir Coaches, Therapeuten, Trainer sind ja immer so erfolgreich! Finanziell wie inhaltlich! Natürlich! 🙂 ) durch Glauben an den Beruf durchzustehen und weiterzugehen. Harte Arbeit, sich da weiterzuentwickeln und die Themen, die mit der Existenzsicherung oder mit Erfolgreich-Sein-Können zusammenhängen, zu lösen.

* Auch mittlerweile als „älterer Hase“ (s. die Praxisadresse „Letzter Hasenpfad 93“) die Sicherheit und das Vertrauen, dass alles gut wird und dass das dafür Notwendige. der nächste Schritt im Leben des Klienten, an die Oberfläche kommt. Und dass dabei auch Geduld und finanzielle Investition eine kleine bis mittelgroße Rolle spielt, die, (wie ich sehr gut von mir weiß) ein rares Gut ist, ist man ja in Not. Wellness-Behandlungen und RuckZuck-Versprechungen nützen nur beschränkt in diesem Bereich. Es bleibt doch Arbeit und ein Prozeß – das werden Viele nicht gerne hören. Wir wollen wahrscheinlich alle lieber wie Eckard Tolle einst auf der Parkbank aus der Depression mit der richtigen Frage aufwachen. (Das erklärt übrigens die vollen Parkbänke in den letzten Jahren.)

* Große Dankbarkeit ist das Resultat dieser ganzen Gefühle und Eindrücke und Erfahrungen. Wem gegenüber eigentlich ist mir da nicht so klar…..vielleicht am ehesten dem Göttlichen in uns allen… …auf jeden Fall meinen früheren, jetzigen und zukünftigen KlientInnen….. 😉

(Sicher fehlt noch einiges, aber damit kann ich meine Leser später immer noch langweilen…)

….Ich frage mich jetzt aber, wie es gewesen wäre, wenn Loriot mal einen Esoteriker gegeben hätte, „ohne die Lage unnötig zuzuspitzen“…

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„….so geht es nun doch wirklich nicht!“


Erstes Photo: Loriot als Karl-Heinz Stiegler, MdB, Foto entnommen aus dem youtube-Video von Loriot; Horoskop: E-Mail-Postkarte von der Loriot-Website

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