Destilliertes - Mein Blog

Ich liebe mein Problem! ….wäre das Ende der Therapie und das Ende des Problems.

Ich liebe mein Problem! ….wäre das Ende der Therapie und das Ende des Problems.

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Es liegt (leider?) eine tiefe Wahrheit in den Worten:

Was man stark loswerden möchte, hält man erst recht fest!

Erst mal eine schlechte Nachricht: Weghaben-Wollen ist der Klebstoff für das „Übel“.

Das gilt auch und insbesondere für Probleme, Gefühle, Symptome, Situationen, Muster!

Das alles bringt einen natürlich in die Therapie.

Gleichzeitig entscheidet das Maß der Abwehr gegen das, was einen in die Therapie bringt, über die Dauer der Therapie, also den Zeitpunkt des Loslassens.

Also ist wirkliche Therapie meines Erachtens nur erfolgreich, wenn sie Annehmen dessen beinhaltet, was vorher inakzeptabel war. Aber damit ist nicht gemeint, wie ich es öfter mal höre, dieses Resignative: „Jetzt kann ich damit umgehen“. Das ist immer noch kein wirkliches Annehmen, zumindest, wenn es in einer Trauerstimmung geäußert wird, wie es scheinbar oft der Fall ist.

Tieferes Annehmen ist gemeint. Und Rückführungstherapie bzw. Reinkarnationstherapie führt genau dahin, wo Problem, Gefühl, Symptom, Eigenschaft, Situation etc. am inakzeptabelsten, „abgelehntesten“ war. Wenn man das dort Verdrängte annehmen kann, dann auch alle „einfachen Ausläufer“ der persönlichen Katastrophen.

Sie sehen: Das Alles kann also nur ein (spannender und lohnenswerter) Prozess sein, der immer weitere Verbesserungen und Erleichterungen auf dem Weg mit sich bringt. Oft weniger ein Knall und Peng und ich bin heil, sondern stetiger und geerdeter Fortschritt und Befreiung.

Mein vielbenutzter Spruch dazu: Wenn es so wenig verdrängt wäre, dass Sie auf der Couch zu Hause alleine darauf kämen, also wenn Sie sich auf der Couch in einer ruhigen Minute selbst fragen, woher das Symptom oder Problem kommt, dann hätten Sie vorher gar kein wirkliches Problem gehabt. Unterstützung ist oft notwendig, bei den größeren Kalibern, sprich Lebensthemen, Kernfragen, festsitzenden Mustern und Wiederholungen.

….Und das alles ist sicher nur eine halbbefriedigende Antwort auf die ängstliche Frage von Klientinnen und Klienten „Wie oft muss ich eigentlich kommen?“.

Das kann auf Grundlage dieses genannten Wissens verständlicherweise kein ehrlicher Therapeut der Welt wirklich vorhersagen. Das, weil wir nicht wissen, wie stark die Ablehnung gegen das ist, was abgelehnt wird und das wir gerade anschauen müssen. Und das gemeinsame Anschauen und Wiedererleben ist gleichbedeutend mit Annehmen und Bewusstmachen.

Also Geduld und Vertrauen….. 😉

Und hier im Blog finden Sie weitere Einträge zum wichtigen Thema Widerstand….

 

 

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