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Ich war nie Cleopatra! Frühere Leben in Rückführungen: Phantasie oder Wirklichkeit? Teil 2

Ich war nie Cleopatra! Frühere Leben in Rückführungen: Phantasie oder Wirklichkeit? Teil 2
Erinnerungen in Rückführungen - Wahrheit oder Phantasie?

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(ca. 19 min.)

Ich war nie Cleopatra! Frühere Leben in Rückführungen - Phantasie oder Wirklichkeit? Teil 2

von Ulf Parczyk

Hier der zweite Teil des Artikels über die Echtheit von Rückführungserfahrungen, Erinnerungen in Reinkarnationstherapie an frühere Leben. Bitte vorher Teil 1 lesen/hören!

 

Cleopatra

3. „Das, was ich wiedererlebe, ist vielleicht ein früheres Leben, aber nicht unbedingt von mir persönlich.“

Das Weltgedächtnis

Es gibt im Spirituellen die Annahme, dass ALLES im Universum: alle Erfahrungen, Taten, Gedanken nicht verlorengehen und abgespeichert seien. Dieser Wissensspeicher wird „AKASHA-CHRONIK“ genannt und umfasse sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart und Zukunft. Medial Begabte oder Menschen in besonderen Bewusstseinszuständen hätten Zugang zu diesem Speicher und könnten aus ihm lesen.

Auch die Inhalte und früheren Leben könnte der Klient in seinem besonderen Bewusstsein in den Rückführungssitzungen aus dieser Akasha-Chronik gezogen haben. Die These lautet also: Es seien zwar Rückerinnerungen, aber nicht die des Klienten selbst. Sie wären quasi „gechannelt“ aus dem Gedächtnispool der irdischen Wesen (Menschen, Tiere, Mineralien etc.). Die wiedererlebten Situationen wären also nicht persönlich von der Seele des Klienten erlebt worden. 


Mein Kommentar:

  • Wer dieses ICH ist, dass diese Situationen erlebt, ist eine gute und tief philosophische Frage. (Wer dieses ICH ist, das diesen Text liest, auch…  😉  )
    Eigentlich kann man sich da „nur“ auf das subjektive Gefühl verlassen, dass man als Rückgeführter hat, es selbst wirklich gewesen zu sein. Es gibt hier nämlich ein sehr genaues Gefühl, wie bei allen anderen Details, ob etwas stimmt oder nicht.
    Es kommt z.B. auch öfter in Rückführungen vor, dass man Situationen auch aus anderen Perspektiven sieht. Das kommt u.a. daher, weil wir erstens sowieso energetisch alle verbunden sind und zweitens noch viel mehr mit den Personen, die in traumatischen Situationen ein Rolle für uns gespielt haben (
    Täter, Opfer, Beobachter…).
    Schon alleine durch den Widerstand, der auf allem in diesen Situationen liegt, ist auch dementsprechend alles aufgeladen. Wie alle Umstände, in denen sie passiert sind (Dunkelheit?, bestimmte Kleidung?, Enge? Gerüche? Worte? etc. etc.) So sind auch unsere damaligen jeweiligen Gegenüber aufgeladen und dadurch eng mit uns verbunden – wir können alles auch aus ihrer Perspektive erzählen.
    Trotzdem hat man bei weiterem Durcharbeiten immer mehr ein Gefühl, eine bestimmte Person gewesen zu sein, das „Ich-Gefühl“. Die Identifikation, die wir damals mit der Person hatten, die wir waren, kommt früher oder später durch.

     

  • Der Vollständigkeit  (die ich ja liebe, wie Du an meinen ausführlichen Blogartikeln siehst… 😉  ) halber aber genannt:
    Es gibt die Theorie, dass wir keine nicht-menschlichen Inkarnationen hatten. In Erinnerungen an Leben, in denen wir Mineralien, Tiere oder Pflanzen
    waren, würde unser evolutionäres Körpergedächtnis die passenden Erfahrungen aus dem Speicher holen. Das wäre dann so eine „überindividuelle Erinnerung“ aus der Akasha-Chronik.
    Ich lasse das jetzt hier einfach so stehen, weil das hier zu weit führen würde, das ist eher ein Expertenstreit…

     

  • Hundertprozentig ausschließen kann man diesen Einwand, wir wären das nicht unbedingt selbst gewesen, was wir hier wiedererleben, jedoch nicht, wenn es um berühmte Menschen in früheren Zeiten geht, die man glaubt, verkörpert zu haben.
    Siehe den nächsten Punkt:

     

Die berühmt-berüchtigten früheren Leben als Cleopatra

Auch so ein Totschlagargument der sogenannten „Skeptiker“: Es gäbe Tausende von Menschen, die in einem früheren Leben Cleopatra gewesen sind. Also wäre das ja wohl unglaubwürdig mit den früheren Leben. Und den Rückführungen. Es liefen heutzutage dank Rückführungen auch noch Tausende von reinkarnierten Jesussen oder Hildegard von Bingens zwischen den ganzen Cleopatras herum.


Mein Kommentar:

  • In therapeutischen Rückführungen spielen berühmte Persönlichkeiten in den allerallermeisten Fällen keine Rolle. Man war armer Bauer, einfacher Soldat, „Durchschnittsmensch“… Und das ist nicht meine private Einzelerfahrung als Therapeut, das ist Konsens bei den Rückführungstherapeuten. Die Forscherin Helen Wambach hat in Gruppenrückführungen sogar erforscht („Leben vor dem Leben“ und „Seelenwanderung“), dass die Häufigkeitsverteilung der Rückgeführten über die sozialen Schichten hinweg ungefähr genau entsprechend der Schichtenverteilung der jeweiligen damaligen Zeit lag. Also so viel Prozent arme Menschen es z.B. gab, so viel Prozent der Rückgeführten waren dies auch in einem früheren Leben in der entsprechenden Zeit.

    Also: Es gibt so viele „Besondere“ in den Rückführungen wie es eben Besondere gab. Das heißt, nicht: gar keine „berühmten“ oder „besonderen“ Leute (warum sollten die auch nicht nicht reinkarnieren  😉  ) aber nicht in dem Vorkommen, wie es die Kritiker gerne hätten…  🙂

     

  • Wenn doch eine berühmte Persönlichkeit als „ICH“ des früheren Lebens auftaucht, sollte man überprüfen:
    Erstens: Ist es durch die charismatische Persönlichkeit zu einer so starken Verehrung und Identifikation gekommen, dass man schon in dem früheren Leben glaubte oder hoffte, sie zu sein? Man ist damals möglicherweise mit der Person zusammengetroffen und war so tief von ihr beeindruckt, dass man später, in der Rückführung, Mühe hat, sich als zwei Personen auseinanderzudividieren. Das könnte u.a. auf einige der „Jesusleben“ zutreffen, aber auch viele, in denen andere charismatische Figuren eine Rolle spielten.

    Zweitens: – und das ist schwerer zu überprüfen: Hat man doch über das starke Feld der Person Informationen aufgenommen, die man gar nicht wissen konnte und kommt es jetzt noch dazu zu einer Identifikation mit ihr? Gerade mit Personen wie Jesus könnte dies passieren, da seine Person wie auch seine Geschichte sehr aufgeladen ist. Eigentlich kann man da als Therapeut auch wieder nur therapeutisch dranbleiben und sehen, ob sich in dem ICH-Gefühl im Laufe des Durcharbeitens etwas verändert: Bleibt es bei der Identifikation oder nicht?

Man darf sich jetzt aber nicht vorstellen, dieser Punkt hier würde auch nur 0,5 % der Arbeit in der Praxis ausmachen.
Eben der Vollständigkeit halber, Du weißt ja…   😉



4. „Warum erinnere ich mich denn sonst nicht, wenn ich früher schon einmal gelebt habe?“

Zweifel nagen manchmal auch an Klienten, die sich diese Frage stellen. Sie haben bis zur Sitzung keine Eindrücke von früheren Leben gehabt und bezweifeln daher, dass diese in Sitzungen dann echt sein können und nicht künstlich herbeigezogen. Wir würden möglicherweise in der Sitzung etwas zusammenbasteln, was ja bis jetzt gar nicht von alleine gekommen ist. Wenn es sie wirklich geben würde, dann hätte man ja schon vorher Eindrücke davon haben können, ohne Therapie.
Also auch wieder: Phantasiealarm!


Mein Kommentar:

Dass Traumatisches direkt auftaucht – das, was wir in den Sitzungen bearbeiten – ist sowieso nicht sehr wahrscheinlich, weil man es nicht verkraften würde. Höchstens Ausschnitte könnten auftauchen, nicht unbedingt traumatischer Art.
Aber bei ganz ganz Vielen tauchen mittlerweile oft spontane Rückerinnerungen auf. Vielleicht nicht bei dem Fragenden selbst, sonst wäre es ja kein Einwand. Aber es werden fühlbar mehr Menschen, die auch auf anderen Wegen als in einer Therapie (wo ja eben die obige „Gefahr“ der Beeinflussung von manchen gesehen wird) Eindrücke von früheren Leben haben, und zwar in:

  • Träumen,
  • in manchen Deja Vus,
  • in Spontanerinnerungen (an einem bestimmten Platz im Urlaub z.B.) bis hin zu regelrechten Flashbacks
  • Spontanerinnnerungen von Kindern (die durch ihr junges Alter bestimmten Einflüssen nicht unterlagen, die oben als Alternativerklärungen dienten, z.B. Kryptomnesie). Ganz gut erforscht von den amerikanischen Professoren Dr. Ian Stevenson und in jüngerer Zeit dem Kinderpsychiater Dr. Jim B. Tucker, der dessen Forschungen weiterführte
  • Spontanerinnerungen in Meditation oder Entspannung
  • Erinnerungen in anderen Therapiemethoden, die keine ausdrückliche Ausrichtung in Richtung Reinkarnation haben (Rebirthing, Holotropes Atmen, Körpertherapien etc.)
  • und nicht zuletzt – jedoch unbewusst – sowieso: in Gefühlen des Bekannt-Seins mit jemandem („Wiedertreffen“); in den wiederkehrenden Mustern und Problemen, in denen man feststeckt und in denen man Altes nachspielt; in sog. psychosomatischen Krankheiten; in Ängsten, Panikattacken und Phobien etc.

(Diese Erinnerungsformen kann man natürlich ähnlich kritisch diskutieren, so wie ich dies hier mit den Erinnerungen in Sitzungen tue, aber das würde hier zu weit führen.)



Hammer

5. Der Hammer kommt zuletzt! Noch dazu ein Hattrick!

Der Lohn für die fleißigen und geduldigen LeserInnen unter Euch, die bis jetzt durchgehalten haben…  🙂  :

Drei ganz starke Argumente für Erinnerungen an wahre Ereignisse in früheren Leben:
– Sitzungsverlauf – Warum so?
– Symptome – Warum überhaupt?
– Heilung – Warum eigentlich?

1. Treffer: Ein wahres Wunder innerhalb der Sitzung!

Dieses Argument liegt in dem Ablauf einer Sitzung begründet: In therapeutischen Rückführungen taucht traumatisches Material auf, das nach unserer Theorie (s. kostenloses E-Book „Die Ursache der Probleme“) verantwortlich für unsere heutigen Probleme ist und durch den Widerstand entsprechend mühsam erarbeitet werden muss.
Demnach wäre der Vorgang nach der Phantasie-Theorie in der Sitzung selbst (!!) folgender:

  1. Der Klient hat ein Problem und geht zum Rückführungstherapeuten

     

     

  2. In der Sitzung produziert er unbewusst eine Phantasie eines vergangenen Ereignisses, sehr ausgearbeitet und in allen Details.

     

     

  3. Im geradezu gleichen Moment wird es dann wieder verleugnet (eigentlich bleibt es einfach unbewusst)
    (Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: ich phantasiere etwas unbewusst und im gleichen Moment unterdrücke ich es wieder!??)

     

  4. Und dann wird es, oft zäh und nur mit Unterstützung und begleitet von unangenehmen Emotionen und physischen Empfindungen, z.B. Schmerzen, wieder aufgedeckt. Und das nur Stück für Stück, manchmal in Stunden Arbeit.
    (Mühe wäre bei einer Phantasie ja gar nicht nötig! Er hat es sich doch eben selbst ausgedacht!)

     

  5. Und ist dann am Ende emotional und von der Handlung her auch noch schlüssig! Und zwar die kompliziertesten Handlungen und Handlungsstränge! Es tauchen ja oft zu Beginn Dinge auf, die man sich erst nicht erklären kann und die erst dann stimmig werden, wenn alles aus der Verdrängung aufgetaucht ist, da es sich dann erst alles zusammenfügt.

Das wäre ein wahres Wunderwerk!! Und wofür eigentlich das Ganze? Es ist ja nicht mal eine „nette Geschichte“…

2. Treffer: Symptom nicht durch Zufall

Wir postulieren ja (im Gegensatz zur herkömmlichen Psychologie), dass jedes Symptom oder Problem, sei es körperlicher oder psychischer Art, eine real erlebte Ursache hat. Eine wirkliche Erfahrung steckt dahinter – in diesem oder in früheren Leben.
Daher könnte man sagen: kein Symptom ohne Vergangenheit. Und wenn in diesem Leben nichts auftaucht, ist es wahrscheinlich, dass die Ursache weiter zurück liegt.

Also kurz: Kein Symptom gäbe es ohne vergangene Erfahrungen und davon die allermeisten Symptome nicht ohne frühere Leben!

Also: dass es Symptome gibt, weist schon auf eine Realität dahinter hin!
Eine reale Erfahrung führte dazu – und deren Verdrängung.
Wie oben schon ausgeführt, führen wohl Phantasien und False Memories
(s. Teil 1 dieses Artikels) nicht zu handfesten Symptomen und Verhaltensänderungen wie das ein (verdrängtes) Trauma tut.
Mit den Alternativerklärungen könnte man auch schlecht erklären, warum die Menschen sich genau so erleben und verhalten wie ein Mensch, der z.B. in einem früheren Leben von der Inquisition gefoltert und verbrannt wurde.
Oder wo die seelischen Gründe von Geburts- oder Muttermalen oder Behinderungen im heutigen Leben herstammen. Phantasien oder andere Erklärungsmöglichkeiten können diese schwerlich gebildet haben. (Dafür muss man natürlich wissen (glauben ist das falsche Wort), dass auch solche Phänomene eine seelische Ursache haben, aber das ist ja 1x1  😉  )

3. Treffer: Heilung durch Rückführung

Warum ist Rückführungstherapie dann wirksam, wenn es sich bei den Erinnerungen nur um Phantasien, Kryptomnesie, Falsche Erinnerungen oder Erfahrungen aus der Akasha-Chronik handeln würde?

Dann lässt die Heilung der Symptome m.E. den Umkehrschluss zu, dass das Reale in den Sitzungen getroffen und durch die Bewusstwerdung und das Annehmen entschärft wurde. Und das bezieht sich ja nicht nur auf frühere Leben, es werden ja auch Situationen des heutigen Lebens bearbeitet und können zu denselben Ergebnissen führen.
Trauma ➡ Verdrängung ➡ Bewusstwerdung ➡ Heilung.
Warum sollte es sonst wirken, wenn es nicht ein echtes Erlebnis war?

Was wirkt, ist wirklich…  🙂

(Abgesehen davon: Wie ja alle „Phantasie-Argumente“ auch für Erinnerungen an Ereignisse im heutigen Leben gelten könnten! Wer kann alle Erinnerungen des heutigen Lebens auf Realität überprüfen, wenn andere Zeugen z.B. die Wahrheit leugnen oder anders wahrgenommen haben? Aber dieses Argument haben wir ja schon oben ausgehebelt…)

 

Nach unserer Theorie (wie gesagt, bitte unbedingt hierzu das kostenlose E-Book „Die Ursache der Probleme“ lesen!) sind die Probleme ja gerade durch den Widerstand gegen die traumatischen Situationen verursacht. Hätten wir sie in dem Moment annehmen können, hätten sie auch keine Auswirkungen (-> Symptome, Probleme) gehabt. Genau das NEIN zur Realität hat zu ihnen geführt.
M
it der Bewusstwerdung verhelfen wir der Realität gerade wieder zu ihrem Recht! Das „Ja! Es IST passiert!“ ist genau das Annehmen, das uns heilt. Die Erinnerungen dann mit der Einschätzung „Phantasie“ wieder zu einer Nicht-Realität zu machen, wäre dann absurd und das genaue Gegenteil dessen, was unsere Arbeit ja bringt und damit Effekte zeitigt…

Die Nähe der Eindrücke zu den heutigen Erfahrungen erklärt sich natürlich damit, dass wir die Realität dieser schmerzhaften Situationen, die wir bis jetzt nicht angenommen haben, durch den Widerstand verdammt sind zu wiederholen. Unselige Muster entstehen, die das Drama von einst reinszenieren… Also ist das „Symboldrama“ eher das, was wir jetzt erleben, nicht die eigentlichen zurückliegenden Ereignisse… 😉
Die Probleme sind entstanden durch unsere Wahrnehmung und Nicht-Verarbeitung (Verdrängung, Verneinen) der früheren Realität. Das verdrängt, was wir damals für wahr gehalten und nicht ausgehalten haben: unsere Schuld, unseren Untergang, unseren Tod…
Nehmen wir das NEIN in der Therapie weg, erledigen sich auch die Symptome und Probleme, die mit diesen Ursachensituationen zusammenhingen.
Die Heilung halte ich für eines der stärksten Indizien für den Wahrheitsgehalt der Erinnerungen.

…..Und ist auch eigentlich ganz logisch. 🙂

Unterm Strich

 Ich glaube, es ist deutlich geworden, dass die Alternativerklärungen Phantasie (bzw. Symboldrama, False Memories), Kryptomnesie, Akasha Chronik-Zugriffe einzeln gesehen und dann noch mehr in der Zusammenschau nicht sehr überzeugend sind.

Gerade der offene, nicht Druck in eine bestimmte Richtung ausübende, Charakter der Sitzungen zusammen mit dem geduldigen Durcharbeiten macht das Produzieren von Phantasien unwahrscheinlich und wenn Unwahres auftaucht, arbeiten wir uns zum wahren Kern durch, der sich hinter allem verbirgt.
Andere Zugänge als mein therapeutisches Vorgehen in den Sitzungen können wahrscheinlich mehr solcher „Fehlerquellen“ in den Erinnerungen hervorrufen, sind anfälliger dafür und können dadurch fehlerbelasteter sein, z.B. in klassisch-hypnotherapeutischen Richtungen.
Auch Zugänge zu früheren Leben, die sich nur oberflächlich mit dem aufgetauchten früheren Leben beschäftigen, wie Rückführungen von CD oder Gruppenrückführungen, bergen sicher stärker die Gefahr von den dargestellten Verzerrungen.

Für mich, der ich ja tagtäglich mit diesen Erfahrungen der unterschiedlichsten KlientInnen (mit unterschiedlich starkem „Glauben“ an Reinkarnation übrigens) in den zahllosen Sitzungen konfrontiert bin, sind die Alternativerklärungen sowieso noch einmal mehr sehr weit weg von der Realität. Diese Erfahrung hat ein Interessierter verständlicherweise aber nicht. Daher ja auch dieser (mal wieder) lange Text…  🙂

Der Nutzen der Behauptung oder des Zweifels, die Eindrücke in therapeutischen Rückführungssitzungen wären Phantasien, kann auch manchmal weniger wahrheits- als interessengeleitet sein.

Der Verstand hätte dann z.B. einen Grund, die Inhalte als nicht wahr einzustufen. Das wirkt angstreduzierend: Man müsste sich als Klient nicht ernsthaft mit den unbequemen Inhalten auseinandersetzen (bei unangenehmen Taten z.B.: „Ich war das ja gar nicht damals. Das ist eine Phantasie.“). Also können die Zweifel oder das Wegschieben der Erfahrungen auch Ausdruck des Widerstandes sein, mit dem wir ja sowieso in der ganzen Arbeit zu tun haben. Verstand und Widerstand sind dann „partners in crime“  😉 .
Und als Wissenschaftler (oder überhaupt als „Skeptiker“) müsste man sonst auch sein Weltbild oder die eigene Philosophie ändern. So kann man  ausschließlich an dem weiter festhalten, was das heutige Leben bietet…   😉

Ich gehe mal stark davon aus, dass die hartnäckigen Skeptiker nie eine Rückführungstherapie (bei mir) gemacht haben.  🙂
Daher gilt: Mach Dir selber ein Bild — wie immer: die Erfahrung zählt!
Dann urteilen.

Ich grüße Euch wie immer allerherzlichest
Euer
Ulf Parczyk

 


Photos: Beitragsbild „Cleopatra- Having a little bath in milk“ von Pascal; CC1.0  //  „Cleopatra DIY costume toddle“ von currystrumpet; CC2.0 //  „diary writing“ von Fredrik Rubensson, flickr; CC2.0  //  „Hand hält Hammer“; public domain

 

 

 

 

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